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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

224

Knoche  n  h  a  u  e  r.

(3)  J  =  G6  S.  Nbdr.  =  33'-6.

Dist.
1  z.
3
6
12
18  4 )
24
30
aE  -

i  beob.

47-7
42-5
36-2
28-5
23-0
181
14-5
778-3;  b.

i  ber.

42-5
366
23-3
19-8
16-9
15-3.

Die  gespannten  Dräthe  hatten  zuerst  eine  Länge  von  8';  die
Hauptbatterie  bestand  aus  dem  Flaschenpaare  (A)  und  ihr  Schliessungsdrath
  (incl.  8'  gespannter  Dratli)  betrug  31'-2,  wobei  der
Funkenmesser  1  in  äquivalenter  Länge  zu  l'-2  und  die  beiden  Bügel
#und  G  (nach  Pogg.  Ann.,  B.  67,  p.  483)  zusammen  zu  1'  berechnet ­
  wurden;  die  Zweige  ZB  und  WA  besassen  somit  eine  Länge
von  8'.  Die  Länge  des  Nebendrathes,  in  welchem  die  Bügel  K  und
L  zusammen  ebenfalls  zu  1'  angesetzt  wurden,  wurde  bei  einer
Distanz  von  18  Zo'l  genauer  festgestellt;  die  speciellen  Angaben
sind  in  die  Anmerkungen  verwiesen,  wo  die  Intensitäten  i,  um  Irrungen ­
  mit  der  Vorgesetzten  Drathlänge  zu  verhüten,  auf  zwei  Decimalen
  notirt  sind.  Die  Überschriften  geben  die  Ladung  I  der  Hauptbatterie ­
  an,  so  wie  die  gefundene  Länge  des  Nebendrathes.  Die
Tabellen  enthalten  in  der  ersten  Columne  die  im  Liebten  gemessene
Distanz  der  gespannten  Dräthe  nach  Par.  Zollen,  in  der  zweiten  die
beobachtete  Intensität  i  der  inducirten  Ladung,  woraus  man  die
gemessene  Entfernung  der  Kugeln  am  Funkenmesser  O  leicht  herleiten ­
  kann,  in  der  dritten  endlich  die  Berechnung  von  i  nach  der
CL  E
Formel  ,  ,  worin  x  die  Distanz  der  Dräthe  in  Zollen  bezeichnet
  und  die  Constanten  aE  und  b  aus  denjenigen  beiden  Beobachtungen ­
  entnommen  wurden,  bei  welchen  die  Berechnung  mit  —
bezeichnet  ist,  liier  also  aus  den  Distanzen  1  und  12  Zoll.  Die  Beobachtungen ­
  lehren  zunächst,  dass  aE  mit  1  doch  nicht  proportional
dazu  wächst,  b  dagegen  abnimmt,  und  dass  die  Länge  des  Nebendrathes ­
  bei  grösserem  I  etwas  grösser  ausfällt.  Die  beiden  letzten
Resultate  stimmen  mit  den  in  der  früheren  Abhandlung  enthaltenen
6  ß
überein,  das  erste  war  dort  weniger  sichtbar.  —  Die  Formel  i  =  ,  -
°  0  +  &

D  32'-9—23-75  ;  33'-6—23-00  ;  34'-l—23-75.
            
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