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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

Über  die  inducirte  Ladung  der  Nebenbatterie  in  ihrem  Maximum.  221

sollen,  envies  sich  die  mittelst  der  Lane’sclien  Flasche  bestimmte
Kraft  von  (ß)  (s.  cit.  Abh.  p.  63,  Anmerk.)  um  etwas,  die  von  (C)
noch  nm  etwas  mehr  geringer,  als  die  Kraft  von  (Ä),  welche  mit
der  Flasche  4  der  alten  Art  nahezu  stimmte,  so  dass  Flasche ­
  2  (*Ym)  von  allen  die  grösste  Kraft  besass  *).  Gleich  die  ersten
Versuche  zeigten  mir  aber,  dass  ich  in  diesen  Flaschen  und  Flaschenpaaren, ­
  deren  Belegungen  fast  bis  zum  Verhältnisse  von  1  zu  2  aus
einander  gingen,  eine  Sammlung  von  soweit  verschiedenen  Flaschen
ziemlich  gleicher  Kraft  erlangt  hatte,  dass  sich  mir  die  beste  Gelegenheit ­
  darbot,  alle  Abänderungen,  die  bei  diesen  Versuchen  durch
Anwendung  verschiedener  Flaschen  eintreten,  näher  kennen  zu  lernen. ­
  Um  diese  sehr  günstigen  Umstände  vollständig  zu  benutzen,
habe  ich  die  Untersuchung  in  einem  Umfange  durchgeführt,  der  mir
zwar  nicht  gestattete,  auch  nur  den  einzelnen  oben  angegebenen  Fall
in  den  verflossenen  Sommermonaten  zu  beenden,  den  ich  jedoch  zur
richtigen  Beantwortung  der  hier  vorkommenden  Fragen  für  durchaus
erforderlich  halte.
Der  Apparat  war  folgendermassen  zusammengesetzt:  Auf  einem
etwa  3'  vom  Conductor  Q  der  Maschine  (Fig.  1)  entfernten  Tische
stand  die  durch  den  Drath  V  mit  dem  Erdboden  aussen  verbundene
Hauptbatterie  E,  die  mindestens  aus  einem  Flaschenpaare  (.4),  (ß),
(C)  oder  aus  einer  einzelnen  Flasche  F^  oder  F (!i)  bestand,  und
ihre  Ladung  durch  einen  starken  Drath  von  Q  aus  erhielt.  Die  Flaschen ­
  waren  in  der  Nähe  ihres  Bodens  innen  und  aussen  mit  einem
Messingring  über  den  Belegungen  versehen,  von  denen  jeder  zwei
Hülsen  hatte,  worin  die  kleine  kupferne  Keile  tragenden  Enden  des
Schliessungsdrathes  fest  eingeklemmt  wurden.  Auch  F,^  war  mit  solchen ­
  Ringen  versehen  worden,  jeder  mit  4  Hülsen;  hei  F (2)  fand  eine
andere  ebenfalls  sichere  Verbindung  Statt.  Von  der  inneren  Belegung
des  Flaschenpaares,  ebenso  von  der  einzelnen  Flasche  F^  oder  F^
ging  der  Bügel  II  aus,  dessen  Zweige  l*/ s '  lang  waren  und  aus  Kupferdrath
  (KK)  von  1,1S  Par.  Linien  Durchmesser  bestanden.  Kupferdrath
  von  derselben  Stärke  diente  gleichfalls  zu  den  gespannten
Dräthen  A  li  und  CD,  und  fast  überall  zu  den  schliessenden  Dräthen,
so  dass  ich  in  dem  Folgenden  bei  Angabe  der  Längen  die  Bezeichnung ­
  KK  fortlassen  und  nur,  wenn  andere  Dräthe  eingeschaltet

)  Flaschen  1  und  3  kamen  nicht  in  Anwendung.
            
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