in prismatischen Kristallen mit Hilfe des polarisirten Lichtes. 20 1
folglich
tg. V
tg. -p- . sec. <p a • tg. y
ö (1 ± sec. <p sec. tp)
und Py (die Dreliungsebene)
tg. f sec. <p . x tg. <p . y -\- tg. •■p* . sec. <p 3 -f- *9- ? 3 ) 5 = 0.
3- In manchen Fällen lässt dieses Verfahren eine grosse Vereinfachung
zu, in manchen dagegen wird es unbequem und man kann
einen ganzen Krystall zerschleifen ehe man die zweite Trace findet.
Ist man im Stande an einem Minerale, das eine Zusammensetzungstläclie
zeigt, die Trace derselben auf irgend einer SchlifFfläche, welche
die Ringsysteme zeigt, zu markiren, so wird es am einfachsten
scheinen die Neigung dieser Linie gegen die Trace der Ebene der
optischen Axen zu messen (wozu an dem Instrumente ein dritter
Kreis nothwendig ist, welcher senkrecht auf dem Höhenkreise steht,
wie dies bei unserem Apparate der Fall ist), und hierauf die eine
Hälfte parallel jener Linie so lange beiderseits abzuschleifen, bis die
Ringsysteme auch in dieser genau unter demselben Azimuth erscheinen.
Nennen wir d die Neigung der Trace der optischen Axen gegen
die Durchschnittslinie der Zwillingsfläche mit dem Querschnitte,
s die Neigung des ursprünglichen Querschnittes gegen den durch
schiefen Schliff erhaltenen, so erhalten wir zur Ermittlung der Coefficientcn
der Gleichung P, die zwei Relationen
cos s
1 — rt 2 — h~
1 ~j- w 2 -p h~
woraus folgt
d. i.
6»
b
1 — COS £
(1 + cos £) (1 + tg. er) ’
sec. d ’
tg.
a =
folglich
sec. d
tg.
( f, i) lg- ö • tg. . x — tg. ^-.y —• sec. ö.z
Es hängt von den Umständen ab, oh man diese oder jene Formel
benützt; jedenfalls führen beide zum Ziele. Die Versuche, die
ich machte, um zu erfahren wie gross die Genauigkeit ist, die man