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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

Über  normale  Quervertheilung  der  Saurierwirbel.

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langen  Querfortsätzen,  welche  auf  eine  Verlöthung  ursprünglich
getrennter  Bestandtheile  hinweisen.
4.  Iguaniden.
Nur  die  Iguaniden  der  neuen  Welt  gehören  hierher.  Zwölf  der
alten  Welt  angehörige  Gattungen  meines  Museums  lassen  nicht  einmal ­
  eine  Andeutung  des  Zerfaliens  eines  Wirbels  in  vordere  und  hintere ­
  Stücke  erkennen.
Am  ausgesprochendsten  finde  ich  die  Sache  bei  Proctoiretus
pectinatus,  D  um.  B  i  br.,  Opliryoessa  superciliosa,  B  oi  e.  Während
die  ersten  vier  bis  fünf  Schwanzwirbel  bei  Proctoiretus  ungetheilt
bleiben,  zeigen  die  folgenden  vom  sechsten  bis  zum  einundzwanzigsten ­
  ein  fast  eben  so  vollkommenes  Zerfallen,  wie  die  Platydactyli.
Die  letzten  Sehwanzwirbel  dagegen  besitzen  an  ihren  cylindrischen
langgestreckten  Körpern  bloss  vollkommen  verknöcherte  Kreiswülste,
welche  bei  Enyalius  catenatus  mit  noch  knorpeligeren  Fugen
abwechseln,  und  bei  Opliryoessa  erst  am  elften  Schwanzwirbel  auftreten.

Bei  Hypsilophus  tuberculatus,  Wagl.,  mit  73  Caudalwirbel,
sehe  ich  gespaltene  Querfortsätze  am  zwölften  und  dreizehnten  Wirbel, ­
  vom  vierzehnten  bis  achtundzwanzigsteu  knotige  Verdickung  der
langgestreckten  Wirbelkörper  im  vorderen  Drittel,  welche  gegen  die
Schwanzspitze  zu  immer  flacher  wird,  und  an  den  letzten  21  Wirbeln
spurlos  verschwindet.
Cyclura  pectinata,  hat  nur  am  dreizehnten,  vierzehnten  und
fünfzehnten  Schwanzwirbel  eine  complette  Theilung,  an  den  nächstfolgenden ­
  seichte  Kerben,  an  den  hinteren  Schwanzwirbeln  keine  Andeutung ­
  einer  früher  vorhandenen  Trennung.
Eben  so  wenig  entwickelt,  oder  so  sehr  zurückgebildet,  ist  die
Theilung  der  mittleren  Schwanzwirbel  bei  dem  mexicanischen  Tropidolepis
  undulatus  und  Urostrophus  Vautieri;  dagegen  sehr
scharf  ausgesprochen  am  siebenten  bis  vierzehnten  Wirbel  von  Ctenocercus
  carolinensis,  Fitz.
Besondere  Erwähnung  verdient  noch  Ctenonotus  Cuvieri  Fitz.,
indem  sich  nebst  der  vollständigen  Theilung  der  Wirbel  vom  achten
bis  zweiundzwanzigsten,  und  stark  entwickelter,  ringförmiger  Intumescenz
  der  folgenden,  noch  am  zweiten  Beckenwirbel  ein  Zerfallen  herausstellt, ­
  insoferne  dieser  Wirbel  zwei  gleich  starke,  hinter  einander

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