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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

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Hyffl.

Ophiosaurus  ventralis,  Daud.,  und  Chamaesaura  anyuinea,
Sclmeid.,  stimmen  darin  überein,  dass  das  vordere  Wirbelsegment
sehr  klein  ist.  Jeder  Caudahvirbel  dieser  Thiere  trägt  zwei  Dornfortsätze, ­
  von  welchen  der  hintere  längere,  schräg  nach  hinten,  der  vordere ­
  kürzere  schräg  nach  vorn  gerichtet  ist.  Beide,  so  wie  die  Querfortsätze, ­
  gehören  dem  hinteren  Segmente  allein  an.  Die  vorderen
Segmente  bilden  nur  schmale  Ringe,  deren  unterer  Bogen  die  Grube
für  den  Gelenkkopf  des  nächstvorhergehenden  Wirbels  trägt.  Man
sieht  sie  nur  an  vollkommen  macerirten  Wirbeln  deutlich,  und  auch
dann  nur  hei  jungen  Individuen.
Bei  Bipes  Pallasii,  Oppel,  sehr  altes  Exemplar,  besitzen  die
zwei  Becken-  und  die  zwei  ersten  Schwanzwirbel  besonders  an  der
unteren  Fläche  deutliche  Anzeichen  einer  früher  vorhanden  gewesenen ­
  Trennung.  An  allen  übrigen  Wirbeln  ist  die  Verschmelzung
eine  vollständige.  Auch  an  zwei  jüngeren  Skeleten  dieses  Thieres  in
meiner  Sammlung  ist  die  Wirbeltheilung  nur  an  den  mittleren
Schwanz  wirb  ein  noch  angedeutet.
3.  Geckone.
In'dieser  Familie  sind  die  besprochenen  Verhältnisse  der  Caudalwirbel
  am  deutlichsten  ausgedrückt.  Vom  vierten  oder  fünften  Caudahvirbel
  angefangen,  bestellt  jeder  folgende  durch  alle  Altersstufen
hindurch  aus  zwei  vollkommen  getrennten,  durch  Syncliondrose  verbundenen, ­
  gleicligrossen  Stücken.  Die  Qüertheilung  geht  durch  die
Mitte  der  Wirbel.  Die  Querfortsätze,  welche  an  den  ersten  vier  oder
fünf  Caudahvirbeln  eine  ansehnliche  Länge  besitzen,  gehen  in  den
folgenden  auf  niedrige  Höckerchen  ein.  Zu  dem  gewöhnlichen  Dornfortsatz ­
  am  hinteren  Ende  des  Bogens  kommt  noch  ein  accessorischer,
über  den  beiden  Querfortsätzen  in  der  Mitte  des  Bogens  stehender
hinzu.  Dieser  und  die  beiden  Querfortsätze  werden  durch  gleich
grosse  Antheile  des  vorderen  und  hinteren  Wirbelsegmentes  gebildet,
während  die  zweiwurzeligen  unteren  Dornen  nur  dem  hinteren  Stücke
angehören.
Bei  den  untersuchten  Gattungen:  Platyductylas,  Ptychozoon,
Scelotretus,  Fitz,  Ptyodactylus,  Rhacoessa,  Phyllurus  und  Asculabotes,
  gilt  das  Gesagte  ohne  Ausnahme  für  junge  und  alte  Thiere.
Bei  Ptychozoon  homalocephalum,  Kulil,  linden  sich  auch  an
den  vier  vorderen  nicht  quer  getheilten  Wirbeln  Furchen  an  den
            
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