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Hyffl.
Ophiosaurus ventralis, Daud., und Chamaesaura anyuinea,
Sclmeid., stimmen darin überein, dass das vordere Wirbelsegment
sehr klein ist. Jeder Caudahvirbel dieser Thiere trägt zwei Dornfortsätze,
von welchen der hintere längere, schräg nach hinten, der vordere
kürzere schräg nach vorn gerichtet ist. Beide, so wie die Querfortsätze,
gehören dem hinteren Segmente allein an. Die vorderen
Segmente bilden nur schmale Ringe, deren unterer Bogen die Grube
für den Gelenkkopf des nächstvorhergehenden Wirbels trägt. Man
sieht sie nur an vollkommen macerirten Wirbeln deutlich, und auch
dann nur hei jungen Individuen.
Bei Bipes Pallasii, Oppel, sehr altes Exemplar, besitzen die
zwei Becken- und die zwei ersten Schwanzwirbel besonders an der
unteren Fläche deutliche Anzeichen einer früher vorhanden gewesenen
Trennung. An allen übrigen Wirbeln ist die Verschmelzung
eine vollständige. Auch an zwei jüngeren Skeleten dieses Thieres in
meiner Sammlung ist die Wirbeltheilung nur an den mittleren
Schwanz wirb ein noch angedeutet.
3. Geckone.
In'dieser Familie sind die besprochenen Verhältnisse der Caudalwirbel
am deutlichsten ausgedrückt. Vom vierten oder fünften Caudahvirbel
angefangen, bestellt jeder folgende durch alle Altersstufen
hindurch aus zwei vollkommen getrennten, durch Syncliondrose verbundenen,
gleicligrossen Stücken. Die Qüertheilung geht durch die
Mitte der Wirbel. Die Querfortsätze, welche an den ersten vier oder
fünf Caudahvirbeln eine ansehnliche Länge besitzen, gehen in den
folgenden auf niedrige Höckerchen ein. Zu dem gewöhnlichen Dornfortsatz
am hinteren Ende des Bogens kommt noch ein accessorischer,
über den beiden Querfortsätzen in der Mitte des Bogens stehender
hinzu. Dieser und die beiden Querfortsätze werden durch gleich
grosse Antheile des vorderen und hinteren Wirbelsegmentes gebildet,
während die zweiwurzeligen unteren Dornen nur dem hinteren Stücke
angehören.
Bei den untersuchten Gattungen: Platyductylas, Ptychozoon,
Scelotretus, Fitz, Ptyodactylus, Rhacoessa, Phyllurus und Asculabotes,
gilt das Gesagte ohne Ausnahme für junge und alte Thiere.
Bei Ptychozoon homalocephalum, Kulil, linden sich auch an
den vier vorderen nicht quer getheilten Wirbeln Furchen an den