Mineralogische Notizen.
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Tlieil in krummflächigen aus vielen Individuen zusammengesetzten
Gestalten, die Oberfläche mit Kvyställchen bedeckt, welche zum Theil
als aufgewachsen erscheinen, meist aber die Enden der stenglighlättrig
verwachsenen Krystalloide bilden. Auf dem Bruche dieser
stenglig-blättrigen Partien siebt man unter der Loupe deutlich, dass
sie nicht von einerlei Masse gebildet werden, sondern dass sie hauptsächlich
aus einem silberweissen-wenig gelblich oder graulich angelaufenen
Minerale bestehen, mit welchem ein zweites graues verwachsen
ist. Das letztere ist nur durch Anlaufen dunkelgrau und
ergibt sofort mit Hülfe der Messerspitze eine zinnweisse Farbe, so
wie man auch dabei eine geringere Härte unterscheiden kann. Die
Menge desselben ist viel geringer als die des anderen. Von gleicher
Beschaffenheit sind die Mehrzahl der aufgewachsenen Krystalle. Die
Oberfläche der blättrigen Partien, welche nicht zu sphäroidischen
Gruppen vereinigt sind, hat vermöge der vielfach sich durchkreuzenden
tafelartigen Kryställchen das Aussehen, wie es der Markasit
im Grossen zeigt, wenn er einen krystallinischen Überzug aus lamellaren
durcheinander gestellten Krystallen bildet. Die qualitative Bestimmung
ergab die Bestandtheile Eisen, Arsenik, Antimonsilber und
Schwefel.
Da hieraus die Geltung für eine Species entschieden nicht gefolgert
werden kann, sondern ein dem Blicke deutliches und durch
die Analyse nachgewiesenes Gemenge vorhanden ist, so wäre es nur
noch nothwendig, die von Bammelsberg und Zinken vorläufig
in dem Gemenge angenommene Verbindung des Antimons mit Silber
bestätigt zu sehen, welche eine ungewöhnliche zu sein scheint, es
dürfte aber wahrscheinlich eine andere Probe andere Verhältnisse
ergeben.
4. Gold. Gemeinschaftliches Vorkommen zweierlei Krystalltypen.
Obgleich die anzuführenden Krystallgestalten der Art nach
bekannte sind, so ist dagegen ihr gemeinschaftliches Auftreten neben
vorzüglicher Schönheit der Ausbildung bemerkenswerth. Eine reiche
Stufe zeigt scharf ausgebildete Goldkrystalle zweierlei Bildungsweise
neben und unter einander, so dass eine gleichzeitige Entstehung
ausser allen Zweifel ist. Die Krystalle sind entweder Hexaeder ohne
oder mit untergeordneten Tetrakishexaederflächen, die letzteren hexaedrisch
gestreift, oder Deltoidikositetraeder 3O3, ohne oder mit
untergeordneten Hexaederflächen. Inmitten der Goldkrystalle, welche