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Beiträge zur Naturgeschichte dev Insecten.
vom Ei die Fliege in vier Wochen, aus manchen nach zwei, drei und
mehr Monaten.
Die Verwandlung zur Puppe geschieht in der Larvenhaut, welchen
Zustand man dadurch erkennt, dass sich die Larve nicht mehr
bewegt.
Man findet die Fliegen vom April bis Ende September, und daher
auch alle anderen Verwandlungsstände in dieser Zeit.
Beschrcibnng’.
Die Eier sind weiss, häutig, walzenförmig, glatt, kaum */ 6 "' lang,
nicht halb so dick als lang.
Die Larven sind anfangs schmutzigweiss, färben sich nach
einigen Tagen bräunlich, und bekommen noch später am Rücken wie
an der Bauchseite breite, dunkler braune, verwischte Streifen, so wie
sich in der Mitte ein lichter Längsstreif bildet; sie sind flach, i! r
Kopf vorgestreckt, dickhornig, fast kegelförmig und dunkelbraun; die
zwölf Körperabschnitte fast gleich breit, nur die drei ersten und der
letzte allmählich verschmälert, der letzte abgerundet und nochmal so
lang als die übrigen.
Das Äussere der Larve ist nicht häutig, sondern spröde, hornig,
und hat durchgehends, mikroskopisch betrachtet, kleine runde Löcher,
welche einen häutigen Boden und einen verdickten dunkleren
Rand, in der Mitte aber ein Wärzchen auf der Haut haben, welches
mit vier bis fünf feinen Fäden mit dem Rande zusammenhängt; auch
haben alle Leibesabschnitte eine Querreihe von sechs kleinen, schwarzen
Punkten.
Sie haben übrigens auch noch das Besondere, dass sie weder
Borsten noch Haare, sondern hornige Kolben haben, deren nackter
Stiel kurzhaarige (oder gefiederte) Verdickung hat, mit welchen die
Abschnitte statt der Borsten besetzt sind, und es sind auf dein ersten
(Vorderbrustabschnitte) keine; auf dem zweiten und dritten sechs, und
auf den folgenden acht Abschnitten acht solcher gleich weit entfernt
hängender Kolben in einer Querreihe; der letzte Abschnitt ist nackt.
Eine andere Eigenthümlichkeit ist noch an diesen Larven,
welche auch die Larven der Gattung Sargns, Nematelus, Clitellaria
und Oxycera haben, dass sich an der Bauchseite am zehnten
Abschnitte in der Mitte ein traubenähnlicher Fleck befindet, der
eine ganz unreguläre Figur bildet, dunkler als die andere Haut