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176 He eg er.
Fig. 1.
» 2-«
3.
» 4.
» 5.
» 6-«
7.
» 8.
„ 9.
„ 10.
„ 11.
Pachygaster ater. Fab.
I.cliensg'eschichtc.
Die kleine Larve, von welcher bisher die Lebensgeschichte auch
noch unbekannt geblieben, ist vollkommen ausgewachsen kaum 3"'
lang, y 5 so breit als lang, lebt über Winter unter Sträuchen, im
Laubwerk, oder dort auch unter Steinen in verschiedenen Grössen
und Alter; nach mehrjährigen Versuchen gelang es mir endlich im
Jahre 1830 sie in Menge zu ziehen und zu beobachten.
Schon im April kommen die Fliegen bei einer Wärme von 9 bis
10 Graden an kleinen Wiesengräben im Grase zum Vorschein, bei
windstillen Tagen begatten sie sich.
Zwei bis drei Tage darnach legt das Weibchen, welches sich
mehrmalen mit verschiedenen Männchen begattet, die Eier zu sechs
bis zehn an feuchte Stellen auf die Erde genannter Wiesengräben;
nach acht bis zwölf Tagen entwickeln sich erst die Larven, und finden
im Schlamme ihre Nahrung an thierischen todten Bestandtheilen,
auch frisches todtes Fleisch ist ihnen angenehm, und ich nährte sie
mit solchem; sie greifen im Nothfalle aber auch lebende Thiere, d. i.
Regenwürmer, Maden und Schmetterlingsraupen unterSteinen an, und
was sie einmal erfasst haben, lassen sie nicht mehr los; sie gehen
aber gewöhnlich nur des Nachts auf Nahrung aus.
Häutungen bemerkte ich keine, auch ist keine bestimmte Zeit
bis zu ihrer Entwickelung zu bemerken, den aus manchen erhielt ich
Erklärung der Abbildungen.
Tafel V.
Ein Ei,
Eine Larve von der Seite,
Diese von vorne,
Die Oberlippe,
Der linke Oberkiefer,
Der rechte „
Die Unterlippe mit Kinn,
Ein Unterkiefer,
Ein Fühler,
Die Puppe,
Ein Stück ausgefressener Moder.
vergrössert.