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H e e g e r.
Bäume Abends abzulegen. Nach mehreren Tagen brecben die jungen
Larven aus; ihre Häutungs-Zwischenzeiten konnte ich, ungeachtet vieler
Miihe und Aufmerksamkeit nicht erforschen, sie müssen aber wohl
in längeren Zeiträumen als gewöhnlich Statt haben, weil die Käfer
erst im September zum zweiten Mal erscheinen, von welcher Brut die
Larven überwintern, und nur hei anhaltend grosser Kälte erstarren,
denn sie gehen schon im Spätherbste tief in den Moder zurück, kommen
aber im April, wenn sie gänzlich ausgewachsen sind, zur Verpuppung
bis gegen die äussere Kruste, richten sich da einen hiezu
geeigneten Platz , und ist der Käfer hinlänglich erstarkt, so heisst er
sich Abends vor Sonnenuntergang durch diese Kruste ein rundes
Loch.
Beschreibung^.
Die Eier sind weiss, häutig, glatt, walzenförmig, und kaum eine
halbe Linie lang, nicht halb so dick als lang.
Die Larven sind schmutzig gelblichweiss, walzenförmig, sehr
stark eingeschnürt, haben einen unverhältnissmässig kleinen Kopf,
und sind gänzlich fusslos; sie werden 3% bis 4'" lang, kaum ’/ 5 so
dick als lang.
Der Kopf ist braunhornig, rund, etwas plattgedrückt, kaum Vs
so breit als der Leih.
Die Fühler sind gelbhornig, dreigliederig, halb so lang als der
Kopf; das erste Glied fast walzenförmig, beinahe von halber Länge
des Fühlers, halb so breit als lang, gegen die Mitte etwas zusammengedrückt;
das zweite sehr wenig länger als das erste, aber so
dick als dieses, am Grunde etwas verschmälert; das dritte kaum so
lang als das zweite, am Grunde breit, halb so dick als lang, walzig,
mit langer Endborste.
Die Oberlippe ist dünnhornig, braungelb, querlänglich, der etwas
vorwärts gebogene Vorderrand hat in der Mitte eine kurze Spitze
und sechs Randborsten; die Seiten sind gegen den geraden Hinterrand
verschmälert.
Die beiden Oberkiefer sind dickhornig, rothbraun, nochmal so
lang, am Grunde fast so breit als die Oberlippe, der Rücken im
Yiertelzirkel gebogen, das Kaustiick gegen die Mitte tief gerundet,
eingeschnitten, und am Grunde sehr weit vorragend, übrigens aber
auffallend ungleich gebildet; der rechte Kiefer, Fig. 6, hat eine