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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

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H  e  c  g  c  r.

Seite  glatt;  der  erste  Leibesabschnitt  (Brustkasten)  ist  am  Bücken,
auf  der  Mitte  gegen  hinten,  allmählich  und  leistenförmig  erhaben,  und
dadurch  am  Hinterrande  stumpf  zugespitzt;  fast  in  der  Mitte  jeder
der  Seiten  dieses  Abschnittes  steht  ein  schwarzes,  auf-und  auswärts ­
  gebogenes,  spitzes  Horn;  am  letzten  Abschnitte  sind  die  Stigmaten-Träger
  wie  bei  der  Made  wieder  zu  sehen,  und  der  Hinterrand
dieses  Abschnittes  ist  mit  zwei  kurzen,  braunen,  hornigen  und  spitzen
Dornen  bewaffnet.
Die  Nymphe  (Puppe)  liegt  erst  drei  bis  vier  Tage  vor  dem
Auskriechen  als  Fliege,  in  der  Hülle  förmlich  gebildet;  früher  findet
man  immer  nur  eine  chaotische  Schleimmasse,  sie  reift  also  nach
ihrer  Bildung  sehr  schnell;  sie  ist  um  */ 4  kürzer  als  die  Puppe,  kaum
%  so  dick  als  lang,  fast  walzig,  nur  gegen  hinten  verschmälert;  die
Beine  sind  aufgezogen,  anliegend,  die  Füsse  in  der  Mitte  gepaart
beisammen.
Die  Fliege  ist  bei  Meigen  u.  A.  wohl  gut  beschrieben,  aber  die
Zahl  der  Glieder  der  Fühler,  Fig.  7,  und  die  Bildung  der  Mundtheile,
Fig.  8  und  9  nicht  genau  angegeben,  auch  die  drei  runden,  braunen
Nebenaugen  am  Scheitel,  Fig.,  6,  nicht  bemerkt.
DieFülder  sind  pilzförmig  (nicht  kugelich  Meig.)  zweigliederig,
mit  langer,  gegliederter  und  kurzbehaarter  (nicht  nackten)  Borste
auf  der  Mitte  des  zweiten  Gliedes;  das  erste  Glied  ist  kaum  y s  so  lang
als  das  zweite,  walzig,  nur  wenig  schmäler  als  lang;  das  zweite  halbkugelig, ­
  unten  flach,  da  y o  so  breit  als  der  Kopf,  a / 3  so  lang  als  breit,
dickhornig,  dunkelbraun,  sehr  kurz  aber  dicht  behaart;  die  Borste
beinahe  fünfmal  so  lang  als  die  beiden  Glieder,  am  Grunde  viergliederig,
  y 3  so  dick  als  das  Wurzelglied,  die  Borstenglieder  gleich  gross,
zusammen  kaum  y 8  so  lang  als  die  Borste.
Der  Saugerüssel  und  die  Taster  auch  ganz  eigentliümlich  geformt; ­
  ersterer  ist  sehr  gross,  lang  vorgestreckt,  die  beiden  Biisselsaugelappen
  sind  oben  %  so  breit  als  der  Kopf,  nochmal  so  lang
als  breit,  unten  sehr  verschmälert,  fast  spitz;  der  Bücken  des  Rüssels
ist  mit  einem  braunhornigen,  gewölbten  Schilde  bedeckt,  der  mit
der  vorragenden  Oberlippe  (Oberschnabel)  bis  an  die  Saugelappen
reichet.
Die  beiden  Taster  sind  dünnhornig,  blass,  bräunlichgelb,  flach
pfriemenförmig,  halb  so  lang  als  der  vorgestreckte  Biissel,  am  Grunde
fast  %  so  breit  als  lang,  eingliederig,  gegen  vorne  schneidig,  und
            
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