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nochmal so lang als die übrigen; die Flügelscheiden ragen an der
Bauchseite ungewöhnlich stark vor, und reichen mit der Spitze bis
an den Hinterrand des siebenten Abschnittes; die Fühler und Fussglieder
liegen zwischen diesen, und das letzte Paar reicht nur bis an
die Flügelspitze; der letzte (After-) Abschnitt ist halbkugelig, und im
Durchmesser kaum % so breit als die des Leibes.
Erklärung der Abbildungen.
Tafel III.
Fig. 1. Ein Ei.
„ 2. Eine Raupe.
3. Ein Vorderbein von der Seite.
„ 4. Ein solches vom Rücken.
„ 5. Eine Bauchfuss-Sohle.
„ 6. Eine gleiche der Ilinterfüsse.
„ 7. Ein Fühler von der Seite.
„ 8. Die Oberlippe.
„ 9. Ein Oberkiefer.
5} 10. Die Unterlippe.
„ 11. Ein Unterkiefer.
„ 12. Die Puppe von der Bauchseite.
„ 13. Dieselbe von der linken Seite.
„ 14. Ein ausgefressenes Blatt, von Pastinaca. sutilm.
Phora rufipes Fall. 9 Meig. annulata c?.
Lebensgeschichte.
DieFliegc überwintert in Stallungen, Scheunen u. dgl.; die Made
aber in urinfeuchter, sandiger Erde, an unreinen, windstillen Orten; werden
im März und April lehensthätig, und erstere begatten sich schon
bei einer Wärme von acht bis neun Graden, letztere gehen zur Verpuppung
erst anfangs Mai an trockene Stellen, und da kommen nach
acht bis zehn Tagen aus den Puppen die Fliegen zum Vorschein.
Sie begatten sich nur Abends und Nachts, sie laufen schnell, aber
meistens stossweise, und fliegen nicht weit. Das befruchtete Weibchen
trägt vierzig bis fünfzig Eier, welche selbes zu fünfzehn bis
zwanzig des Nachts an mehreren Stellen, sechs bis acht Tage nach
der Begattung, ahsetzt.
Erst nach zehn bis vierzehn Tagen, bei kalter Witterung oft
noch bedeutend später, entwickeln sich die Maden, wachsen bei war-