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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

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II  ee  ge  r.

Stolle  unter  leichtem  Gespinnste  alle  drei  Häutungen,  jede  in  einer
Zwischenzeit  von  neun  bis  zehn  Tagen.
Die  Verpuppung  geht  neun  bis  zehn  Tage  nach  der  dritten
Häutung  vor  sich,  und  beinahe  nach  gleicher  Zeit  kommt  der  Schmetterling ­
  aus  der  Puppe  zum  Vorschein,  und  so  beginnt  dann  anfangs
Juli  gewöhnlich'schon  die  zweite  Geschlechtsfolge.
Beschreibung*.
Die  Eier  sind  weiss,  häutig,  vollkommen  eiförmig,  glatt,  y/"
lang,  halb  so  dick  als  lang.
Die  Räupchen  sind  langgestreckt,  blass,  schmutziggelbgrün,
vollkommen  ausgewachsen,  3'/ 2  bis  4"'  lang,  y 7  so  dick  als  lang,  die
Leibesabschnitte  stark  geschnürt;  alle  Haarwärzchen  schwarz  und  mit
einer  langen  Borste  besetzt.
Der  Kopf  ist  hornig,  blass  lichtbraun,  mit  zwei  dunkelbraunen,
punktirten,  schiefen  Streifen  auf  jedem  Seitentheile,  etwas  länglich,
herzförmig,  am  Hinterrande  abgerundet,  aber  tief  eingeschnitten,  halb
so  breit  als  der  Leib,  wenig  länger  als  breit.
Die  Fühler  sind  kurz,  kaum  halb  so  lang  als  die  Oberlippe,  gelbbraun, ­
  hornig,  zweigliederig,  beide  Glieder  gleich  lang;  das  erste
ringförmig,  breiter  als  lang,  mit  einer  langen  Borste  am  Innenrand; ­
  das  zweite  walzig,  */ 4  so  dick  als  das  erste,  mit  vier  kurzen
Borsten  an  der  Spitze.
Die  drei  schwarzen,  wenig  erhabenen  Augen  stehen  in  einer
Reihe  gleich  weit  entfernt,  gleich  hinter  den  Oberkiefern.
Die  Oberlippe  ist  hornig,  gelbbraun,  querlänglich,  fast  viereckig,
am  Grunde  etwas  verschmälert,  am  Vorderrande  mit  kurzen  Härchen
bewimpert,  und  in  der  Mitte  eingekerbt,  am  Hinterrande  wenig  eingebogen, ­
  y 3  so  breit  als  der  Kopf,  halb  so  lang  als  breit.
Die  Oberkiefer  sind  dickhornig,  lichtrothbraun,  wenig  schmäler
als  die  Oberlippe,  so  lang  als  breit;  Rücken  und  Kaufläche  sind  stark
ausgebogen,  beide  sägeförmig,  vierzähnig,  am  Grunde  sehr  verschmälert, ­
  und  etwas  eingebogen.
Die  Unterlippe  mit  dem  Kinn,  blassbräunlichgelb,  wenig  schmäler ­
  und  kürzer  als  die  Oberkiefer,  fast  kreisrund,  nur  am  Hinterrande
etwas  verschmälert  vorragend.
Die  eigentliche  Unterlippe  ist  in  einem  kreisförmigen  Ausschnitte
des  Kinns,  der  mit  einer  feinen  hornigen  Leiste  umsäumt  ist,  durch
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