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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

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Mittheilungen  des  österreichischen  Reisenden

Professor  Henry  sowohl,  der  Secretär  des  Institutes,  als  namentlich ­
  Professor  Spencer  F.  Baird,  der  zweite  Secretär  sind
hochgebildete  unermüdliche  Kämpen  auf  dem  Felde  der  Wissenschaft,
und  schwerlich  hat  noch  eine  Anstalt  nach  so  wenigen  Jahren  des
Bestandes  bereits  solch’  rührige  Thätigkeit  nach  allen  Richtungen  hin
gezeigt.
Dieselbe  hat  im  verflossenen  Jahre  S72  Packete  Denkschriften
und  Congressdocumente,  an  362  diverse  Akademien  und  wissenschaftliche ­
  Anstalten  nach  Europa  versandt.  Nachdem  auf  Grund  eines
Congressgesetzes  kein  Werk  vor  Nachdruck  geschützt  ist,  von  welchem ­
  nicht  ein  Exemplar  heim  Congress  und  ein  zweites  beim  Smithson’schen
  Institut  deponirt  ist,  so  hat  das  letztere  bald  einen  reichen
Zuwachs  ihrer  Bibliothek  zu  erwarten.  Es  hat  bereits  300  meteorologische ­
  Correspondenten  im  weiten  Umfange  des  Reiches,  welche
alle  Monate  ihre  Beobachtungen  einsenden.  .Ausser  der  Bibliothek,
dem  naturhistorischen  Cabinet  und  einer  grossen  Halle  für  öffentliche
Vorlesungen  besitzt  die  Anstalt  auch  ein  chemisches  Laboratorium,
und  mehrere  Mechaniker  und  Optiker  sind  mit  der  Anfertigung  von
Instrumenten  betraut.
Das  Smithson’sche  Institut  will  auch  eine  Druckerei  einrichten
und  durch  die  vorzüglichen  Leistungen  der  kaiserlichen  Staatsdruckerei, ­
  auf  diese  Musteranstalt  aufmerksam  gemacht,  möchte  Prof.
Baird  gerne  Abgüsse,  Matrizen  oder  Stempel  von  verschiedenen
orientalischen  Schriftsorten  von  deutschen  Lettern  von  der  kais.
Anstalt  gegen  Kostenvergütung  beziehen.  Dagegen  würde
sich  das  Smithson’sche  Institut  zum  Austausch  aller  ihrer  indischen ­
  Schriftzeichen  und  sonstigen  Druckschriften  verpflichten.
Möchte  sich  doch  die  Akademie  in  dieser  Angelegenheit  so  weit  zu
interessiren,  um  dem  Smithson'schen  Institute  in  Washington  ein
Druckprobenhuch  der  Wiener  Staatsdruckerei  zu  senden, ­
  und  zugleich  beizufügen,  ob  und  zu  welchen  Bedingungen
die  kaiserliche  Anstalt  geneigt  wäre,  von  ihrem  reichen  orientalischen ­
  Schriftenschatze  einige  Serien  (in  Typen  oder  Blei-Matrizen)
dem  jungen  Institute  abzulassen.
Professor  Baird  versprach  mir  von  allen  literarischen  oder
wissenschaftlichen  Erscheinungen,  welche  durch  die  Hand  des  Smithson’schen
  Institutes  gehen,  in  entsprechender  Weise  der  kais.  Akademie ­
  Exemplare  zu  überlassen  und  desgleichen  auch  in  naturwissen-
            
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