von Brustdrüsentextur und ihre Beziehung zum Cystosarcom.
ren Ausbuchtungen auswaclisen. Sie bestehen nach ihrem freien Ende
hin aus jungem, formlosen, gegen die Basis hin aus faserigem Bindegewebe,
Sie gleichen hiernach so, wie nach der äusseren Form,
dem Condyloma insbesondere aber erscheinen sie in ihrer Beziehung
zu dem Hohlgebilde, in das sie hereinwachsen, mit dem subcutanenin
die Hoble des erweiterten Hautfollikels hereinwachsenden
Condyloma identisch;
3) mit ihrer Vervielfältigung nimmt die Zahl der ritzen- und
spaltähnlichen Ausläufer des Hohlgebildes zu;
4) sie wachsen von allen Punkten rings um das sich erweiternde
Hohlgebilde, oder nur von einzelnen Stellen, von einer Stelle aus, in
dessen Raum herein; dort, wo sie fehlen, ist die Erweiterung des Hohlgebildes
eine gleichförmige, zu einer Cyste mit ebener und glatter
Wandung;
5) diese Erweiterung ist bisweilen sehr bedeutend, und die Excrescenzen
erreichen eben auch eine sehr ansehnliche Grösse. — Ob
die spaltähnlichen Ausläufer eines Hohlraumes unter einander und
mit jenen eines anderen auch zusammenfliessen, ist nicht ausgemacht,
aber leicht möglich. Reinhardt erläutert die vielfache Zerklüftung
der Masse dadurch;
6) in diesen Excrescenzen kommt es wieder zur Entwickelung
von acinusartigen Gebilden, welche dieselbe Erweiterung mit Hereinwachsen
ihres Bindegewebslagers eingehen. Hierin ist es begründet,
dass eine Cyste nebst nackten auch wieder incystirte Excrescenzen
enthält;
7) an der Oberfläche der Excrescenzen beobachtet man eine
Furchung, Rinnen, oder auch oflenstehenden Cysten ähnliche Spalten,
in welche Excrescenzen hereinragen; sie sind die ritzen- und spaltähnlichen
Endausläufer des Cystenraumes, gegeben durch die secundären
und tertiären Ausbuchtungen, in welehe die Excrescenzen fortan
auswachsen.—Indess könnten die vorerwähnten cystenartigen Spalten
vielleicht wirklich selbstständige Cysten sein, die sich in den Raum
der Muttercyste eröfthet haben. (Yergl. oben 5. Reinhardt’s Anschauung.)
Insoferne hiermit die Genesis der Cyste in diesen Tumoren und
die Beziehungen der Excrescenzen zu ihr dargelegt sind, so erkennt
man das Unrichtige der verschiedenen Ansichten, die man in diesem
Betreff und insbesondere als Beantwortung einer dabin formulirten
Sitzb. d. matbem.-naturw. CI. X. Bd. II. H£t.
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