130
Pe ( rin a.
_l_„
y
/
M
0
Glasstabe, damit sich die Spirale
nicht aufrollen kann, und wartet
eine Zeit ah. Wird sie dann frei
gemacht, so dehnt sie sich etwas
aus und bekommt die gehörige
Länge. Sollte dies jedoch nicht
der Fall sein, so zieht man sie
vorsichtig aus in der Art, dass
überall die einzelnen Gänge um
ihre Drathdicke aus einander
stehen.
Das eine blanke Ende dieser
Spirale befestigt man in der
Öffnung i des unteren Cylinders
der Schraube h, und schiebtnoch
zwei oder drei Gänge der Spirale
dar-■k
auf, damit
sie senkrecht
und
ruhig herahhänge. Das untere Ende der Spirale wird ebenfalls
blank gemacht und an der Spitze rund zugefeilt, und so
umgehogen, dass es in die Richtung der Achse der Spirale
zu liegen kommt, wie es die Zeichnung angibt. Füllt man
die Vertiefung abc mit reinem Quecksilber an, senkt die
Spirale so tief herab , bis die Drathspitze ins Quecksilber
taucht, befestigt dann die Poldräthe eines Grove'schen Elementes
bei k und f, so geht der Strom durch die Spirale und
erwärmt sie nach einigen Secunden bis zum Maximum. Hebt
man dann die Spirale mittelst der Schraube h langsam in die
Höhe, bis die Drathspitze das Quecksilber nur berührt, so beginnt
sogleich das Spiel der Zusammenziehung und Wiederausdehnung der
Spirale, welches man zwischen den einzelnen Windungen nach der
ganzen Länge der Spirale sehen kann. Bei jeder Zusammenziehung der
Spirale wird die Berührung der Drathspitze mit dem Quecksilber und
hiermit der Strom unterbrochen, wobei jedesmal ein Funke entsteht.
Dieses Vibriren der Spirale und das Funkenspiel dauert so
lange, als der Strom hinreichend kräftig ist. Bildet sich unter der