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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

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Glasstabe,  damit  sich  die  Spirale
nicht  aufrollen  kann,  und  wartet
eine  Zeit  ah.  Wird  sie  dann  frei
gemacht,  so  dehnt  sie  sich  etwas
aus  und  bekommt  die  gehörige
Länge.  Sollte  dies  jedoch  nicht
der  Fall  sein,  so  zieht  man  sie
vorsichtig  aus  in  der  Art,  dass
überall  die  einzelnen  Gänge  um
ihre  Drathdicke  aus  einander
stehen.
Das  eine  blanke  Ende  dieser ­
  Spirale  befestigt  man  in  der
Öffnung  i  des  unteren  Cylinders
der  Schraube  h,  und  schiebtnoch
zwei  oder  drei  Gänge  der  Spirale ­
  dar-■k
  auf,  damit
sie  senkrecht ­
  und
ruhig  herahhänge.  Das  untere  Ende  der  Spirale  wird  ebenfalls ­
  blank  gemacht  und  an  der  Spitze  rund  zugefeilt,  und  so
umgehogen,  dass  es  in  die  Richtung  der  Achse  der  Spirale
zu  liegen  kommt,  wie  es  die  Zeichnung  angibt.  Füllt  man
die  Vertiefung  abc  mit  reinem  Quecksilber  an,  senkt  die
Spirale  so  tief  herab  ,  bis  die  Drathspitze  ins  Quecksilber
taucht,  befestigt  dann  die  Poldräthe  eines  Grove'schen  Elementes ­
  bei  k  und  f,  so  geht  der  Strom  durch  die  Spirale  und
erwärmt  sie  nach  einigen  Secunden  bis  zum  Maximum.  Hebt
man  dann  die  Spirale  mittelst  der  Schraube  h  langsam  in  die
Höhe,  bis  die  Drathspitze  das  Quecksilber  nur  berührt,  so  beginnt
sogleich  das  Spiel  der  Zusammenziehung  und  Wiederausdehnung  der
Spirale,  welches  man  zwischen  den  einzelnen  Windungen  nach  der
ganzen  Länge  der  Spirale  sehen  kann.  Bei  jeder  Zusammenziehung  der
Spirale  wird  die  Berührung  der  Drathspitze  mit  dem  Quecksilber  und
hiermit  der  Strom  unterbrochen,  wobei  jedesmal  ein  Funke  entsteht.
Dieses  Vibriren  der  Spirale  und  das  Funkenspiel  dauert  so
lange,  als  der  Strom  hinreichend  kräftig  ist.  Bildet  sich  unter  der
            
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