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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

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H  a  i  d  i  n  g  e  r.

Fall  ist.  Der  Eliasit  hat  vielmehr  ein  dunkles  pechartiges  Ansehen.
Sollten  sich  vielleicht,  was  nicht  ganz  unmöglich  ist,  Zwischenglieder ­
  finden,  welche  durch  Abweichungen  von  beiden  in  den  Eigenschaften ­
  und  in  dem  chemischen  Bestände  eine  Vereinigung  der  beiden ­
  amorphen  Mineralien  andeuteten,  so  kann  man  ja  später  auch
für  die  Namen  Vorsorge  treffen.  Gewiss  ist  es  wünschenswerth,
selbst  dann  schon  einen  wirklichen  einfachen  Namen  „Eliasit”  zu
haben,  während  „Urangummi”  sowohl  als  „Gummierz”  nur  zusammengesetzte, ­
  daher  ein  System  mit  höheren  Classificationsstufen
„Gummi”  und  „Erz”  andeutende  sind.
Nach  Hrn.  Vog  l’s  Angabe  wurde  der  Eliasit  auf  dem  Fluthergange,
  der  im  abendseitlichen  Felde  der  Eliasgrube  den  Eliasgang
durchsetzt  und  nach  Stunde  22  —  23  streicht,  angetroffen.  Der
Gang  führt  absätzig  und  in  Linsen  Uranerze,  ferner  Fluss,  Dolomit,
Quarz  und  Letten,  und  wird  gegenwärtig  auf  dem  Barbarastollen,
80  bis  90  Klafter  unter  Tage  untersucht;  es  wurde  nämlich  die  alte
Strecke  aufgesäubert,  und  ein  Übersichbrechen  angehauen,  wo  auch
das  in  Rede  stehende  Mineral  vorgekommen  ist,  und  zwar  in  einer
linsenförmigen  Kluftausfüllungsgestalt,  von  einem  Fuss  Länge  und
einem  halben  Fuss  Breite.  Die  grösste  Dicke  betrug  einen  halben  Zoll.

Über  die  von  Herrn  Dr.  Herapath  und  Herrn  Professor
Stokes  in  optischer  Beziehung  untersuchte  Jod  -  Chinin-Verbindung.

Von  dem  w.  M.  AV.  Ilaiclinger.
Die  Erscheinungen  des  Pleochroismus  der  Krystalle,  die  des
Vorkommens  von  Oberflächen-  und  Körperfarben  an  einem  und  demselben ­
  Individuo  haben  öfters  den  Gegenstand  von  Mittheilungen  ausgemacht, ­
  welche  ich  der  hochverehrten  Classe  vorzulegen  die  Ehre
hatte.
Auch  heute  sind  es  Krystalle,  welche  beide  diese  Eigenthümlichkeiten
  an  sich  tragen,  von  welchem  die  Rede  sein  soll,  aber  zum
grössten  Theile  nicht  nach  Beobachtungen,  die  ich  zuerst  angestellt,
sondern  nach  den  Wahrnehmungen  der  Herren  Dr.  W.B.  Herapath
in  Bristol  und  Professor  G.  G.  Stokes  in  Cambridge;  doch  habe
            
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