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H a i d i n g e r.
Fall ist. Der Eliasit hat vielmehr ein dunkles pechartiges Ansehen.
Sollten sich vielleicht, was nicht ganz unmöglich ist, Zwischenglieder
finden, welche durch Abweichungen von beiden in den Eigenschaften
und in dem chemischen Bestände eine Vereinigung der beiden
amorphen Mineralien andeuteten, so kann man ja später auch
für die Namen Vorsorge treffen. Gewiss ist es wünschenswerth,
selbst dann schon einen wirklichen einfachen Namen „Eliasit” zu
haben, während „Urangummi” sowohl als „Gummierz” nur zusammengesetzte,
daher ein System mit höheren Classificationsstufen
„Gummi” und „Erz” andeutende sind.
Nach Hrn. Vog l’s Angabe wurde der Eliasit auf dem Fluthergange,
der im abendseitlichen Felde der Eliasgrube den Eliasgang
durchsetzt und nach Stunde 22 — 23 streicht, angetroffen. Der
Gang führt absätzig und in Linsen Uranerze, ferner Fluss, Dolomit,
Quarz und Letten, und wird gegenwärtig auf dem Barbarastollen,
80 bis 90 Klafter unter Tage untersucht; es wurde nämlich die alte
Strecke aufgesäubert, und ein Übersichbrechen angehauen, wo auch
das in Rede stehende Mineral vorgekommen ist, und zwar in einer
linsenförmigen Kluftausfüllungsgestalt, von einem Fuss Länge und
einem halben Fuss Breite. Die grösste Dicke betrug einen halben Zoll.
Über die von Herrn Dr. Herapath und Herrn Professor
Stokes in optischer Beziehung untersuchte Jod - Chinin-Verbindung.
Von dem w. M. AV. Ilaiclinger.
Die Erscheinungen des Pleochroismus der Krystalle, die des
Vorkommens von Oberflächen- und Körperfarben an einem und demselben
Individuo haben öfters den Gegenstand von Mittheilungen ausgemacht,
welche ich der hochverehrten Classe vorzulegen die Ehre
hatte.
Auch heute sind es Krystalle, welche beide diese Eigenthümlichkeiten
an sich tragen, von welchem die Rede sein soll, aber zum
grössten Theile nicht nach Beobachtungen, die ich zuerst angestellt,
sondern nach den Wahrnehmungen der Herren Dr. W.B. Herapath
in Bristol und Professor G. G. Stokes in Cambridge; doch habe