Anordnung der kleinsten Theilclien in Krystallen.
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„des monoklinoedrischen Schwefels auf. Allein hei der Ge-„nesis
der Paramorphosen findet ein wichtiger Umstand statt, durch
„welchen dieselben von allen übrigen Arten der Pseudomorphosen
„scharf geschieden sind. Sämmtliche Pseudomorphosen (inclusive
„der Paramorphosen) entstanden durch Bewegung der Molecüle: hei
„allen gewöhnlichen Pseudomorphosen ging diese Bewegung über
„die Grenzen des betreffenden Krystalls hinaus, bei den Para-„morphosen
fand sie innerhalb dieser Grenz en statt. Die gewöhnlichen
Pseudomorphosen entstanden durch Molecül-Wanderung,
die Paramorphosen durch Molecül-UmSetzung u. s. w.”
Endlich fügt Herr Professor Sehe er er noch folgende mir
wohl ganz aus der Seele geschriebene Stelle bei: „Somit glaube
„ich, dass kaum noch irgend erhebliche Differenzen zwischen unseren
Ansichten existiren werden. Und selbst wenn sie existirten,
„könnten sie zwischen uns, die wir das Interesse an der Sache
„selbst obenanstellen, sicherlich zu keinem Zwiespalt führen. Je
„grösser das Interesse und der Ernst ist, womit wir die Natur zu erforschen
suchen, um so williger werden wir einräumen, dass Irr-„tlnimer
hierbei nur allzuleicht möglich sind.’’
Ich meinerseits verzichte hier gerne, um den Eindruck der so
sehr mit meinen eigenen Ansichten übereinstimmenden Worte des
hochverehrten Freundes nicht zu schwächen, auf die weitere Auseinandersetzung,
welche doch nur eine Paraphrase derselben wären.
Über den Eliasit von Joachimsthal.
Von dem w. M. >Y. Hai ding er.
Ilr. Joseph Florian Vogl, k. k. Berggeschworner in Joachimsthal,
dessen Aufmerksamkeit und scharfem Auge man es in erster
Linie verdankt, dass der in der Sitzung vom 22. Juli 1832 von
unserem hochverehrten Collegen Herrn Prof. Zippe bestimmte und
beschriebene Rittingerit den Sammlungen und wissenschaftlichen
Forschungen der Mineralogen zugeführt wurde, sandte neuerdings ein
dem Gummierz des Hrn. Prof. Breithaupt nahe verwandtes Vorkommen
von der Eliaszeche bei Joachimsthal mit dem ausdrücklichen
Wunsche, ich möchte die Bekanntmachung dieser Novität in der kaiserlichen
Akademie übernehmen.