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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

Anordnung  der  kleinsten  Theilclien  in  Krystallen.

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„des  monoklinoedrischen  Schwefels  auf.  Allein  hei  der  Ge-„nesis
  der  Paramorphosen  findet  ein  wichtiger  Umstand  statt,  durch
„welchen  dieselben  von  allen  übrigen  Arten  der  Pseudomorphosen
„scharf  geschieden  sind.  Sämmtliche  Pseudomorphosen  (inclusive
„der  Paramorphosen)  entstanden  durch  Bewegung  der  Molecüle:  hei
„allen  gewöhnlichen  Pseudomorphosen  ging  diese  Bewegung  über
„die  Grenzen  des  betreffenden  Krystalls  hinaus,  bei  den  Para-„morphosen
  fand  sie  innerhalb  dieser  Grenz  en  statt.  Die  gewöhnlichen ­
  Pseudomorphosen  entstanden  durch  Molecül-Wanderung, ­
  die  Paramorphosen  durch  Molecül-UmSetzung  u.  s.  w.”
Endlich  fügt  Herr  Professor  Sehe  er  er  noch  folgende  mir
wohl  ganz  aus  der  Seele  geschriebene  Stelle  bei:  „Somit  glaube
„ich,  dass  kaum  noch  irgend  erhebliche  Differenzen  zwischen  unseren ­
  Ansichten  existiren  werden.  Und  selbst  wenn  sie  existirten,
„könnten  sie  zwischen  uns,  die  wir  das  Interesse  an  der  Sache
„selbst  obenanstellen,  sicherlich  zu  keinem  Zwiespalt  führen.  Je
„grösser  das  Interesse  und  der  Ernst  ist,  womit  wir  die  Natur  zu  erforschen ­
  suchen,  um  so  williger  werden  wir  einräumen,  dass  Irr-„tlnimer
  hierbei  nur  allzuleicht  möglich  sind.’’
Ich  meinerseits  verzichte  hier  gerne,  um  den  Eindruck  der  so
sehr  mit  meinen  eigenen  Ansichten  übereinstimmenden  Worte  des
hochverehrten  Freundes  nicht  zu  schwächen,  auf  die  weitere  Auseinandersetzung, ­
  welche  doch  nur  eine  Paraphrase  derselben  wären.

Über  den  Eliasit  von  Joachimsthal.
Von  dem  w.  M.  >Y.  Hai  ding  er.
Ilr.  Joseph  Florian  Vogl,  k.  k.  Berggeschworner  in  Joachimsthal, ­
  dessen  Aufmerksamkeit  und  scharfem  Auge  man  es  in  erster
Linie  verdankt,  dass  der  in  der  Sitzung  vom  22.  Juli  1832  von
unserem  hochverehrten  Collegen  Herrn  Prof.  Zippe  bestimmte  und
beschriebene  Rittingerit  den  Sammlungen  und  wissenschaftlichen
Forschungen  der  Mineralogen  zugeführt  wurde,  sandte  neuerdings  ein
dem  Gummierz  des  Hrn.  Prof.  Breithaupt  nahe  verwandtes  Vorkommen ­
  von  der  Eliaszeche  bei  Joachimsthal  mit  dem  ausdrücklichen
Wunsche,  ich  möchte  die  Bekanntmachung  dieser  Novität  in  der  kaiserlichen ­
  Akademie  übernehmen.
            
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