Glückwunschschreiben
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werke von grundlegender Bedeutung über den Kolonat und die Staatspacht
bei den Römern, die hellenistisch-römische Architekturmalerei,
über die iranisch-skythischen Völker und ihre Kunst, und andere, dazu
eine Fülle wertvollster Aufsätze auf allen Gebieten der Antike
Als ganz besonders glückliche Fügung Ihres Lebensschicksals haben
wir es empfunden, daß Ihnen die Teilnahme an den Ausgrabungen
in Dura-Europos Gelegenheit gegeben hat, Ihr die ganze Antike umfassendes
Wissen an dem Fundmaterial einer an den Grenzen der
römisch-iranischen Welt gelegenen Stadt mit den schönsten Erfolgen zu
erproben, und daß Sie vor einigen Jahren als Krönung Ihres Lebenswerkes
Ihre mit Spannung erwartete dreibändige „Social and Economic History of the Hellenistie World‘ and Economic History of the Hellenistie World‘
and Economic History of the Hellenistie World‘ and Economic History of the Hellenistie World‘ and Economic History of the Hellenistie World‘ and Economic History of the Hellenistie World‘ and Economic History of the Hellenistie World‘ vollenden konnten,
Wenn es für uns, die wir so gerne einen engen freundschaftlichen
Verkehr mit allen Mitgliedern unserer Akademie pflegen, schmerzlich
war, daß die Schwierigkeiten unserer Zeit und Ihre geschwächte Gesundheit
einen solchen intimen Verkehr behindert haben, so begrüßen
wir Sie mit doppelter Herzlichkeit an dem Tage, da Sie Ihr 80. Lebensjahr
vollenden, und bitten Sie, die innigsten und herzlichsten Glückund
Segenswünsche unserer Akademie entgegenzunehmen,
Wien am 31. Oktober 1950,
Für das Präsidium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Österreichischen Akademie der Wissenschaften Österreichischen Akademie der Wissenschaften Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Der Vizepräsident: Der Generalsekretär:
R Meister J Keil R Meister J Keil R Meister J Keil R Meister J Keil
Glückwunschschreiben zum 80. Geburtstag des wirklichen
Mitgliedes Prof. Dr. Hans Benndorf Hans Benndorf
Hochverehrter Herr Kollege!
An der Wiener Universität zum Doktor der Philosophie promoviert,
haben Sie zunächst bei Franz Exner Franz Exner gearbeitet, In vollem Maße
schließen wir uns der hohen Wertung an, die Sie so oft für diesen
Ihren Lehrer zum Ausdruck gebracht haben. Er war in seinem Idealismus
und in seiner hohen Kultur Ihr Vorbild; ihm dankten Sie auch die
ersten größeren wissenschaftlichen Erfolge, als Sie auf seine Anregung
im Winter 1899 Messungen in Sibirien ausführten, um seine Theorie des
luftelektrischen Feldes kritisch zu überprüfen, Sie sind dann diesem
zwischen Physik und Meteorologie stehenden Arbeitsgebiet treu geblieben
und haben es durch Entwicklung viel verwendeter Registriergeräte
sowie durch grundlegende experimentelle und theoretische Untersuchungen
und die Abfassung wertvoller Monographien wesentlich
bereichert.
Auch Ihr zweites Arbeitsgebiet, die Erforschung der Erdbebenwellen,
das nach der von Ihnen durchgeführten Aufstellung der ersten
modernen Seismographen in Österreich Sie auch theoretisch intensiv
beschäftigte, schlägt in die Richtung geophysikalischer Probleme und