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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

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Die Jahressitzung 1950.

Im Auftrag der Bundesanstalt führte  (1928
bis 1935) mustergültig die geologische Aufnahme des
So außerordentlich mannigfaltigen Spezialkartenblattes
(1 : 75.000)  durch, er wurde hier zu
einem der besten Kenner der schwierigen Grauwackenzone
 und setzte dann die Aufnahmen weiter nach Osten
(Blatt  fort. Ein hochwertiges Sonderergebnis
 dieser Aufnahmstätigkeit ist die für  und die
 so wichtige Geologische Karte des Rax-G ebietes
 (1 : 25.000, 1936) ; auf ihrer Grundlage arbeitete 
 auch an einem Geologischen Relief des Gebietes, In
den Hochsommermonaten (1928—1932) führte 
gemeinsam mit Prof. Dr.    im Auftrage und
mit Mitteln des D. u. ö. Alpenvereins die geologische Aufnahme
 des Gebietes der G1 Ocknerkarte 1:25.000
durch — sie wurde zu einer Glanzleistung, zur besten und
umfassendsten geologischen Karte ähnlichen Maßstabs aus
den zentralen Ostalpen, die bis heute erschienen ist. Von
dem umfangreichen zugehörigen Tert ist ein erster Großquartband
 in den Abhandlungen der Bundesanstalt herausgekommen.
 Anschließend an die Arbeiten im Glocknergebiete
 nahm  auch die übrigen Teile des Spezialkartenblattes
 (1 : 75.000) Großglockner und Nachbargebiete
 auf — überall und immer erwies er sich als
Meister der Aufnahme und der petrographisch-tektonischen
 Synthese.
Sommer für Sommer ging  der schweren
Aufgabe nach. Wer nur für kurze Strecken seinen Wegen
folgte, in den einsamen Hochgebirgen Graubündens oder
in der Glockner- und Granatspitzgruppe, staunte über das
Höchstmaß physischer und wissenschaftlicher Arbeitsleistung,
 das der scheinbar zartgebaute Mann vollbrachte.
            
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