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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

Nachrufe.

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den vielbesprochenen Wurzeln der Bernina-Decken als
zweites, privates das Veltlin. Die Kenntnis beider und
der einschlägigen grundsätzlichen Fragen ist von Cornelius
 in vorbildlicher Gründlichkeit und Exaktheit gefördert
 worden; bei aller Aufgeschlossenheit für die
großen, damals neuen tektonischen Ideen hielt er sich doch
immer in erster Linie an die Beobachtungstatsachen.
In der ersten Nachkriegszeit, bis ihm der Weg in die
 wieder offen stand, begann  von 
aus mit ähnlich feinen Untersuchungen im Grenzgebiet
   die sich bis 1924 hinzogen.
 Er prüfte hier, als einer der Ersten mit Hilfe der
Kleintektonik, die Bewegungsrichtung der großen Deckenüberschiebungen
 und lieferte mit wertvollste Beiträge zur
Kenntnis der „exotischen“ Blöcke und Klippen im Flysch-Verbande.

Im Jahre 1921 verheiratete sich  mit der
 Geologin und Hauptschullehrerin Dr. 
 und kam für Dauer nach  Von hier aus
arbeitete er zusammen mit seiner Frau durch mehrere
Sommer in  Auftrag in den  Dolomiten
  und nahm ab 1925, mit fortlaufender
 Unterstützung durch die Akademie der Wissenschaften,
 seine Studien im Veltlin und dessen westlicher
und östlicher Fortsetzung wieder auf. Ende 1928 gelang
es,  für die   in 
zu gewinnen — sie hätte sich keinen berufeneren Zentralalpengeologen
 wünschen können als ihn. Zunächst freilich
mußte er sich als Vertragsangestellter bescheiden, erst
nach Jahren gelang es den Bemühungen Ampferers, Cornelius’
 Übernahme in den Beamtenstand durchzusetzen, in
welchem er bis 1945 verblieb.
            
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