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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

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Die Jahressitzung 1950.

  
Zu Ostern 1950 griff uns die Kunde von dem jähen
Tod des korrespondierenden Mitgliedes der mathematischnaturwissenschaftlichen
 Klasse Dr.   
   Er weilte zu Revisionsbegehungen in
der Gegend von  an der Rax, hatte sich am
1. April nach des Tages Arbeit abends zur Ruhe gelegt
und — erwachte nicht wieder. Einer der unstreitig besten,
erfahrensten Alpengeologen ist mit ihm aus dem Leben
geschieden.
   war, als Sohn des späteren
 Philosophen Prof. Dr.   am
9. September 1888 in  geboren, hatte hier auch
sein Hochschulstudium begonnen, ist aber dann bald, 1909,
nach  gegangen, um sich dort bei   und
  seine eigentliche Fachausbildung zu
holen. Er promovierte 1912 mit einer petrographischen
Dissertation, wurde Assistent am  Mineralogischen
 Institut (1912/13) und gewann Anschluß an die Geologische
 Kommission der  
 Gesellschaft. In deren Auftrag führte  dann,
1912—1914, und nach langer Unterbrechung durch den Krieg
(in dessen späterem Verlauf er als Kriegsgeologe zwischen
 und  tätig war) wieder 1920—1928 die geologi-Sche
 Aufnahme des Julier-Septimer-Gebietes
in den zentralen   durch, zu dessen
bestem Kenner er wurde. Das Gebiet war wie geschaffen
für die von  besonders gepflegte Verbindung Geologie-Petrographie,
 in sorgfältigen Studien ging er den
Beziehungen zwischen Tektonik einerseits, Gesteinsmetamorphose
 und Intrusion anderseits nach. Zu dem einen,
amtlichen Arbeitsgebiet wählte er sich auf der Suche nach
            
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