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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

Nachrufe.

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X

Methode wird bekanntlich nicht schon in F? mit der Auslese
 begonnen, sondern das Spaltungsgemisch bis zur Fe, ja
bis Fıo weiterhin angebaut und einer natürlichen Auslese,
zZ. B. bezüglich Winterhärte und Krankheitswiderstandsfähigkeit,
 überlassen, bevor mit der individuellen Auslese
begonnen wird.  vertrat den Standpunkt,
 daß eine alljährlich ee Individualauslese („Verjüngung“)
 von durch reine Linien gewonnenen Sorten
nicht nötig sei, wenn die Reinheit der betreffenden Züchtung
 auf sogenannten Kontrollparzellen dauernd sorgfältig
überwacht wird. Die hervorragendsten, praktischen Züchtungserfolge
  sind in dem Buche
„Svalöf 1886—1946“ sowie in dem Nachruf für 
    vermerkt.
Schon während seines Aufenthaltes in  fand
 in seinem Material Beispiele sicherer Mutationen.
So wurde das Auftreten von weißen Körnern in Schwarzhafersorten,
 chlorophylldefekte Pflanzen bei Gerste, ferner
 Fatuoidmutationen bei Hafer und Speltoidmutationen
bei Weizen beobachtet, die von seinem erfolgreichen Mitarbeiter
 und Nachfolger Prof. Ä.  weiter bearbeitet
 wurden. Nach seiner Emeritierung von Svalöf
beauftragt, die übernommenen Gerstenarbeiten fortzusetzen,
 regten ihn die Arbeiten  Forscher,
die durch Einwirkung von Röntgenbestrahlung die Mutationsfrequenz
 bedeutend steigern konnten, an, solche
Versuche bei Gerste anzustellen, die, jetzt von Prof. Dr.
  fortgesetzt, vermutlich zu praktischen
Erfolgen führen werden.

Auch nach seiner Emeritierung als Professor in 
(1938) und Vorstand des  
(1939) war  überaus tätig. Sein Haupt-
            
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