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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

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Die Jahressitzung 1950.

„Cber Fälle spontanen Wegfallens eines Farbfaktors beim
Hafer“, ebenda 1911.
Noch einer schönen, in dieses Arbeitsgebiet fallenden
Publikation soll hier gedacht werden: „Zur Kenntnis der
mit der Keimungsphysiologie des Weizens im Zusammenhang
 stehenden inneren Faktoren“ (Zschr. f. Planzenzüchtung
 1914). In dieser Arbeit wird bewiesen, daß die
physiologische Eigenschaft in der ersten Zeit nach der
Reife eine schnellere oder langsamere Keimung zu zeigen,
also praktisch gesprochen, rasch oder langsam auszuwachsen,
 von inneren Faktoren bedingt ist. Unter diesen erblichen
 Faktoren spielen die Rotfaktoren, welche die rote
Farbe der Samenschale erzeugen, eine wichtige Rolle als
keimungshemmend in der ersten Zeit nach der Reife. Die
meisten Sorten, bei denen  überhaupt fehlen,
keimen am leichtesten, dann kommen die einfaktorigen
roten Sorten, am langsamsten keimen die mehrfaktorigen
roten Sorten.

In einer bedeutsamen Arbeit: „Versuche über die
Möglichkeit, Frühreife mit hoher Ertragfähigkeit durch
Kreuzung zu kombinieren“ (Beiträge zum landw. Pflanzenbau.
     1924),
wird das bereits von    bei
der  aufgezeigte Vorkommen einer möglichen
 Verbindung von Frühreife mit verhältnismäßig hohem
 Ertrag auch bei Kombinationszüchtungen erörtert.
— Sehr bewährt hat sich für das raschere Auffinden
konstant bleibender, homozygotischer, wertbildender Kombinationen
 bei Selbstbefruchtern, z. B. hoher Ertrag verbunden
 mit Winterfestigkeit, die von N ilsson-Ehle
seit 1908 eingeführte „Populationsmethode“ (von 
 als „Ramschmethode“ bezeichnet). Bei dieser
            
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