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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

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oder Bastardierungsarbeit ertragreichere, lagerfestere
und Krankheitswiderstandsfähigere Weizen- und Hafersorten
 für das südliche, mittlere und nördliche 
zu züchten. Durch fortgesetztes Kombinieren der Bastardierungsprodukte
 untereinander oder durch Rückkreuzung
mit den Elternsorten gelang es, eine Kummulierung gleichsinniger
 Faktoren zu bewirken und dadurch allmählich
kleine Fortschritte nach der angestrebten Richtung hin zu
machen, beispielsweise die Winterfestigkeit oder andere
wertbildende Eigenschaften des Landweizens mit der Ertragfähigkeit
 und Lagersicherheit des  
 in bessere Kombination zu bringen, als dies bisher
gelungen. Durch die Anwendung dieser Methode hat
 bei seinen Weizenarbeiten eine mittlere
Ertragsteigerung von nahezu 50% über den Landweizen
erzielt, ein Erfolg, der ihn seinerzeit jedenfalls zu dem
Ausspruche berechtigte, daß er sich entschieden der Auffassung
 entgegenstellen möchte, die planmäßige Kombinationsarbeit
 nur als eine bloße Supplierungsarbeit zur
gewöhnlichen Selektion zu bezeichnen. Die wissenschaftlichen
 und praktischen Ergebnisse dieser Arbeiten sind
zum Teil auch in  und  Sprache erschienen:
 „Kreuzungsuntersuchungen an Hafer und Weizen“,
 I. Teil 1909, II. Teil 1911 in  
 „Zur Kenntnis der Erblichkeitsverhältnisse der
Eigenschaft Winterfestigkeit beim Weizen“ 
  Bd. 1, 1912). „Mendelisme et acclimatisation.“
 Comptes      
 Genetique,  1913. „Über einen als Hemmungsfaktor
 der Begrannung auftretenden Farbenfaktor
beim Hafer“ (Zschr. für Ind. Abst.- u. Vererb.-Lehre 1914).
            
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