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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

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Die Jahressitzung 1950.

leicht deuten kann, so sieht man sie als Mutation an“, war
demnach nicht so ganz unbegründet.
Bei seinem Antritte als Assistent in  fand
 schon ein wertvolles Material vor, nämlich
 von durch Formentrennung gewonnene Getreidelandrassen
 sowie einige durch künstliche Kreuzung erzielte
Kombinationszüchtungen erster und zweiter Generation,
ein Material, das er nun nach den neugewonnenen Ge-Ssichtspunkten
 durch Anwendung des 
Linienprinzips und nach den eben entdeckten 
 Vererbungsgesetzen gleich weiter bearbeiten konnte.
Wie übrigens Professor   in dem lesenswerten
 Buche „Svalöf 1886—1946“,  1948, mitteilt,
stand schon damals bei der Utsädesförening das Kombinationsprinzip
 in Diskussion.   und 
 hatten nämlich schon Ende der neunziger Jahre
des vorigen Jahrhunderts Kreuzungen mit verschiedenen
 Erbsen- und Wickensorten ausgeführt, die
Bohlin, wie er bei dem landwirtschaftlichen Kongreß
in  1897 berichtete, davon überzeugten, daß in
der Fı keine Variation stattfinde, hingegen die Formen, die
in der zweiten und in den nächsten Generationen auftreten,
 alle möglichen Kombinationen der elterlichen Charaktere
 repräsentieren, die sich „mit fast mathematischer
 Genauigkeitim vorhineinberechnen
lassen“.  war demnach noch näher daran wie
seinerzeit   die  Gesetze
 wieder zu entdecken, eine Tatsache, die bisher in der
Vor-Mendel-Literatur noch nicht aufgezeigt wurde,
Während man früher in  trachtete, aus alten,
 Landsorten (also aus Populationen) eine
relativ geringe Zahl morphologisch abweichender Formen
            
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