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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

Nachrufe,

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hatte es  in mancher Hinsicht von den
Ansichten seines Chefs abweichend, durch  
 fundamentale Arbeit sehr beeindruckt, „modern“
nach reinen Linien zu züchten, sowie der 1901 in 
vorgebrachten Ansicht   von der außerordentlich
 großen Tragweite des eben erst begründeten
„Mendelismus“ für die praktische Pflanzenzüchtung
sofort zustimmend, der Kreuzungszüchtung gegenüber der
Züchtung durch fortgesetzte Auslese bei seinen Arbeiten
mit Weizen und Hafer den Vorzug einzuräumen. Dazu
kam noch, daß   die irrige Ansicht
   bestärkte, daß die in Populationen verschiedener
 landwirtschaftlicher Kulturpflanzen in Syvalöf
wiederholt vom Normaltypus abweichenden Formen Mutationen
 seien, die, weil konstant, ganz besonders als Ausgang
 von Neuzüchtungen dienen könnten.   war
auch damals bei seinem Besuche in  (1907), obwohl
selbst einer von den drei Wiederentdeckern der 
 noch geneigt, der Mutation für die praktische
Pflanzenzüchtung eine größere Bedeutung beizumessen als
der Kombinationszüchtung. Nur aus vornehmer Zurückhaltung
 und aus Respekt vor dem Ansehen  
unterließ  wie er mir damals schrieb,
seine wohlberechtigte Kritik über einzelne übertriebene
Schilderungen der Svalöfer Züchtungsergebnisse und besonders
 über das Buch von   „Pflanzenzüchtung“
(1908,    in welchem so manche Züchtungen
 von   sowie von  zu Unrecht
als durch Mutation entstanden gedeutet wurden, Die damals
 kursierende, witzige Definition von Mutationen:
„Wenn man Abweichungen von der normalen Form nicht

 1950.

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