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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

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regte und  mit der Auswahl eines geeigneten Ortes
betraute.

In sechs, meist in den Wintermonaten unternommenen
Expeditionen, die durch die Notgemeinschaft und die
 Akademie der Wissenschaften finanziert
wurden, untersuchte  die atmosphärischen Bedingungen
 zunächst auf der Insel  und zwar an den
Orten   und Arenal. Als 1936 die politischen
Verhältnisse in  eine Fortsetzung dieser Beobachtungen
 unmöglich machten, verlegte er die Station auf
die Insel  
Neben meteorologisch-optischen Untersuchungen wurden
 auf diesen Stationen eine Reihe von photometrischen
und kolorimetrischen Arbeiten durchgeführt, die durch die
Klarheit des südlichen Himmels besonders begünstigt wurden.
 Erwähnt seien hier nur die Umrißzeichnungen des
roten Nebels im  die Messung von Sternfarben und
die Bestimmung von Farbenexzessen in verschiedenen
galaktischen Breiten.
Nach der Besetzung  wurde  im April
1938 beurlaubt und ihm jede Tätigkeit an der Sternwarte
untersagt. 1941 mußte er auch die Dienstwohnung räumen,
 und er übersiedelte nach   
Wo er sich mit privaten Hilfsmitteln weiterhin mit photometrischen
 Beobachtungen befaßte. Nach dem Zusammenbruch
 übernahm  obwohl schon kränklich, wieder die
Leitung der Sternwarte, die er bis zu seiner mit 1. Oktober
 1948 erfolgten Versetzung in den Ruhestand innehatte.
Neben 257 Beobachtungsnotizen und umfangreicheren
Veröffentlichungen hat  auch noch einige Lehrbücher
und Beiträge zu Sammelwerken herausgegeben. Sein
„Grundriß der geographischen Ortsbestimmung“ ist 1944
            
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