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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

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Die Jahressitzung 1950.

diesen Jahren erlernt!) und schrieb unter dem "'itel
„Richtig Schauen“ ein Buch über verschiedene Probleme
des Sehens, von den optischen Täuschungen bis zur Kunstbetrachtung,
 die ihn schon lange beschäftigt hatten. Ein
solches bildet auch den Gegenstand seiner letzten Publikation
 im Akademischen Anzeiger vom 138. Oktober 1949:
„Zum Problem des räumlich-plastischen Sehens.“
Nach der Befreiung 1945 wurde   1946 als
Honorarprofessor rehabilitiert, 1947 trat er in den dauernden
 Ruhestand. Er pflegte mehrmals im J ahre von
 nach  zu kommen und versäumte dann nicht,
an den Sitzungen der Akademie teilzunehmen. Daß er
nach 1938 auf seine Mitgliedschaft verzichten mußte, um
seinem Ausschlusse ZUuvorZukommen, hatte für ihn eine
tiefe Kränkung bedeutet. Er war bis zu seinem Tode
Obmann des Kuratoriums des Institutes für Radiumforschung.

  war bis zuletzt rüstig und niemand ahnte
sein baldiges Ende. Einige Tage vor seinem Tode hatte
er einen schmerzhaften Herzanfall, schien sich aber vollständig
 zu erholen. Noch am 28, Dezember 1949 schrieb
er lange Briefe an Frau Prof. F,  mit der er an
einer Neuauflage des Lehrbuches für Mediziner von
  arbeitete, eines Buches, das er früher mit
 herausgegeben hatte, und an Frau Prof,
  seine bewährte Nachfolgerin in der Leitung
des Institutes für Radiumforschung, Am nächsten Morgen
 erlag er einem neuerlichen Anfall. Am Neujahrstage
1950 wurde er auf dem   Friedhof im
Familiengrab bestattet. Er hinterläßt seine Gattin 
geb.  und zwei Kinder, die schon erwähnte Tochter,
Dr,   Chemikerin, die ihrem
            
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