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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

41

nr

Die Jahressitzung 1950.

tes zur Bestimmung der Magnetisierungszahl des neuen
Elementes, worauf  bereitwillig einging. Infolge
des geringen Gehaltes an Radium ergab sich allerdings
ein Wert, der von jenem des Bariums nur sehr wenig
abwich.
Nun verfügte  für Seine magnetischen Messungen
 über einen großen Elektromagneten, der, im Auftrage
 gebaut, sich noch heute im Physikalischen
Institute befindet, und so verfielen er und sein Freund
 v.  auf den Gedanken, die Gelegenheit zur
Prüfung eines etwaigen Einflusses eines Magnetfeldes
auf die Strahlung des Radiums zu benützen.
Das Ergebnis war die Entdeckung der magnetischen
Ablenkung der Becquerelstrahlen. Zur gleichen Zeit hatten
  sowie   und   in 
eine Wirkung des Magnetfeldes auf die Radiumstrahlung
beobachtet,  und  waren aber die ersten,
die den Sinn der Ablenkung richtig erkannten. H. Becquerel,
 der‘ etwas später denselben Effekt fand, hat die
Priorität der  Forscher loyal anerkannt.  
hat diese Dinge, gleichsam als Fünfzigjahrfeier der Entdeckung,
 in einem Artikel vom Februar 1949 in den „Naturwissenschaften“,
 gestützt auf seinen Briefwechsel mit
den  Herren, klargestellt. Der Schlußpassus
 dieses Artikels ist für  Denkweise so charakteristisch,
 daß er hier in extenso wiedergegeben sei.
„Die ganze Schilderung hat natürlich nicht den
Zweck, Prioritäten herauszusuchen. Auch wenn weder in
 noch in  noch in 
von Becquerel, der unabhängig bald darauf gleichfalls
die Ablenkbarkeit der Strahlen im Magnetfeld fand (von
den Curies auf unsere Arbeiten aufmerksam gemacht,
            
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