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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

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Die Jahressitzung 1950.

auch den Abschnitt „Die Figur der Erde, Dichte und
Druck im Erdinnern“.
Mit Eintritt in das  Gradmessungsbüro bzw.
in das Bundesamt für Vermessungswesen wendet sich
 im wesentlichen nunmehr Problemen der Höheren
 Geodäsie und Geophysik zu. Alle seine Untersuchungen
 zeichnen sich durch hohes Niveau und kritische
Stellungnahme zu allen besonders aktuellen Fragen aus
und haben stets als Voraussetzung hohe mathematische,
Physikalische, insbesondere Potentialtheoretische Ausbildung.
 Die ersten geodätischen Arbeiten beziehen sich
auf Berechnungen zum „Meridianbogen 
Kremsmünster—Pola“, in denen er die Methode der Lotabweichungsgleichungen
 in ausführlicher Weise darlegt.
Später hat er sich in zahlreichen Arbeiten mit den wichtigen
 Problemen, die die „Figur der  betreffen, eingehend
 befaßt, so mit den Fragen der Reduktionsmethoden
 der beobachteten Schwerewerte, der Lehre der 
 der Elliptizität des Erdäquators und der Abplattung
 der Niveausphäroide. Seine Ergebnisse hat er in
Seinen drei in Buchform erschienenen Werken „Die 
  (1927) ; „Physikalische  (Mathe-Mmatik
 und ihre Anwendungen, Bd. 14, 1933) und „Grundlagen
 der Höheren Geodäsie“ (1949) Zusammenfassend
niedergelegt. Namentlich letzteres Buch, das als Lehrbuch
 gedacht ist und wertvolle Anregungen zu weiteren
Untersuchungen enthält, hat in allen Fachkreisen, auch
des Auslandes, Aufmerksamkeit erregt und volle Anerkennung
 gefunden. Alle diese seine Arbeiten werden
auch in Zukunft in nachhaltiger Weise die geodätische
Forschung mitbestimmen.
Das Verzeichnis der insgesamt 81 Veröffentlichungen
            
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