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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

Nachrufe.

33°

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 war es dabei hauptsächlich darum zu tun, den
fundamentalen Unterschied zwischen der tages- und
jahreszeitlichen mittleren Einstrahlung scharf herauszuarbeiten
 und nachzuweisen, daß der Begrif£f der mittleren
 Wärmemenge einer verschiedenen mathematischen
Formulierung fähig ist, wodurch sich die Divergenzen in
den Ergebnissen früherer Untersuchungen zwanglos ergeben.
 Das Problem wurde von ihm schließlich 1927 noch
einmal eingehend behandelt und mit der großen Arbeit
„Mathematische Grundlagen zu einer astronomischen
"Theorie der Klimaschwankungen“ zum Abschluß gebracht.
 In dieser mit dem Seegenpreis (Gesellschaft 
   Kunst und Literatur
in  ausgezeichneten Arbeit geht  weit
über die Grenze hinaus, die sich  in seiner
bekannten Arbeit über die astronomischen Ursachen der
Klimaschwankungen auf der  gesteckt hatte. Er
gab die astronomischen Formeln, mit denen man für
jeden beliebigen Zeitpunkt und für jede Zeitspanne die
eingestrahlte solare Wärmemenge berechnen kann, und
die Formeln von Milankovie erscheinen dabei als ein spezieller
 Fall der viel allgemeineren Beziehungen 
Seine langjährige Tätigkeit am Maritimen Observyatorium
 in  führte ihn auch zu Untersuchungen
 über nautische Fragen, über Gezeiten u. a., insbesondere
 zur Bestimmung der harmonischen Konstanten des
 Hafens. Als wissenschaftliches Ergebnis dieser
Zeit sind seine durch klare Darstellung besonders wertvollen
 Beiträge „Die Gezeiten der Meere“  
  (1931) und „Die Gezeiten der
festen Erde“ in    
(193383) anzusehen. Für letzteres Handbuch verfaßte er
            
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