Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

316

Die Jahressitzung 1950.

geschlechtes, vorgeführt, der möglicherweise mit dem
gleichnamigen Minnesänger, dessen drei Lieder die Heidelberger
 Handschrift  überliefert, personengleich ist.
Z£fdA, 50 (1908) weist Schatz auf die höchst merkwürdige
 Tatsache hin, daß in der unmittelbaren Umgebung
 Innsbrucks drei Namen der Hildesage in enger Zu-Sammengehörigkeit
 aufscheinen: der Name des alten,
seit dem 12. J ahrhundert nachweisbaren Dorfes „Hötting“
 aus einer Vorstufe Hetining, der Bergname „Frau
 der auf Hülti,  zurückgeführt werden kann
mit ihrem Sohn „Hogn“, wie er in der umgebildeten Sagenform
 nach einem Gedicht C. v.  genannt
wird. Es ist wohl anzunehmen, daß die Sage in ihrer
ursprünglichen Gestalt durch die ersten  Ansiedler
 in die neue Heimat gebracht worden ist. Zunächst
 gab gewiß nur die Felsenspitze der Nordkette den
Anstoß, mit ihr wurde die Sagengestalt der  verknüpft,
 wie das auch in anderen Fällen, z.B, bei 
mit dem Rosengarten, beim Riesen Ecke, auch bei Dietrich
 von  bei der Lokalisierung seiner Taten in Tirol
 und in neuerer Zeit auch beim Schmied  mit
Gossensass, geschehen ist. Auch Handlungen, Geschehnisse
 einer Dichtung konnten den Ausgangspunkt bilden,
wie Schatz in seinem Beitrag zur Festschrift für 
 „Die Verbindung  Heldensage mit Tirol“
 (1928) in überzeugender Weise ausgeführt hat.
Bereits 1913 hat sich Schatz einer lexikographischen
Aufgabe unterzogen und ein „GHossar zu den niederösterreichischen
  im 11. Band der „Österreichischen
  verfaßt, und am Ende seiner wissenschaftlichen
 Tätigkeit war er wieder zu diesem Zweig
der Sprachwissenschaft zurückgekehrt. Von ehemaligen
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.