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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

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Die Jahressitzung 1950.

schichte der wissenschaftlichen  Mundartforschung
 noch zu den wichtigsten Untersuchungen aus der
Frühzeit der modernen Richtung zu zählen und demgemäß
 zu werten ist, zeigt bereits die eingehende und
sorgfältige Behandlung der Probleme, die unbestechlich
prüfende Methode, durch die sich auch die späteren Arbeiten
 auszeichnen.
Nach Ablegung der Lehramtsprüfung erhielt Schatz
für das Jahr 1896/97 eine Supplentenstelle am Staatsgymnasium
 in  und war darauf bis 1900 als Praktikant
 an der   tätig,
Schon im Jahre 1897 hatte er sich an der 
   Sprache und Literatur habilitiert;
 das Sommersemester 1899 verbrachte er zur weiteren
 wissenschaftlichen Ausbildung an der Universität in
 Dort hörte er unter anderem die Vorlesungen
  aber einen besonders nachhaltigen Einfluß
 übte   auf ihn aus, der seit 1892 in
 eine ungemein erfolgreiche Lehrtätigkeit entwickelt
 hatte. Beide waren durch gleiche Anlagen in
geistiger Verwandtschaft verbunden, beide strebten bei
Anwendung strengster Methodik in der Forschung nach
lebendiger Sprachauffassung und beiden war auch eigentümlich
 das liebevolle und sorgfältige Eingehen auf Einzelnes
 und Kleinstes bei stets scharf betonter Scheidung
von erreichbarer Erkenntnis und fruchtlosen Spekulationen.
 So erklärt es sich auch, daß beide späterhin in
lebenslanger persönlicher Freundschaft verbunden waren,
 die sich in dauernden gegenseitigen Anregungen zu
einer Zeit noch auswirkte, als die Forschungsrichtungen
beider schon längst auseinandergegangen waren,
Mit 1. April 1905 übernahm Schatz die außerordent-
            
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