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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

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jähriges Mitglied des  und 
 dessen Tätigkeit stets regstes Interesse entgegengebracht
 und hat auch besonders die wissenschaftlichen
 Bestrebungen des Vereines, soweit sie in seiner
eigenen Forschungsrichtung lagen, immer nach Kräften
gefördert.

Seine Jugendjahre, als er von 1882 bis 1890 die Gymnasialstudien
 in  und  absolvierte, sind nicht
durchwegs sonnig und unbeschwert gewesen. Und das
gleiche gilt auch für die Zeit seiner wissenschaftlichen
Ausbildung an der Universität in  wo er sich
unter der Führung   vorzugsweise mit
 Sprach- und Literaturwissenschaft, um die
Prüfung für das Lehramt an Mittelschulen abzulegen,
auch mit klassischer Philologie und vergleichender
Sprachwissenschaft beschäftigte.
Das Studium des Althochdeutschen, dem Schatz sein
ganzes Leben hindurch besonderes Augenmerk geschenkt
hat, führte ihn zur wissenschaftlichen Bearbeitung seiner
 heimatlichen Mundart, wobei er wiederum durch Seemüller,
 dessen er immer in Anhänglichkeit und Dankbarkeit
 gedachte, vielfach Förderung erfahren hatte. So
entstand im Herbst 1894 die Flexionslehre der Mundart
von Imst, die er an der philosophischen Fakultät der
  als Dissertation einreichte und
damit den philosophischen Doktorgrad erwarb.
Um die Mitte des Jahres 1895 war die Phonetik und
die Lautlehre der Mundart fertiggestellt; die ganze Arbeit
 erschien unter dem Titel „Die   
mit Unterstützung der Akademie der Wissenschaften im
Jahre 1897 bei  in 
Schon diese Erstlingsarbeit, die innerhalb der Ge-7)


            
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