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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

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Die von der nationalsozialistischen Regierung verfügte
Einrichtung als selbständige Zweigstelle  des Archäologischen
 Instituts des   blieb Episode.
Trotzdem ist es der Institutsdirektion gelungen, den Verlust
 des  Sekretariatsgebäudes abzuwenden, die
Ausgrabungen in  und die Publikation ihrer Ergebnisse
 fortzusetzen, die repräsentative Zeitschrift des
Institutes, seine „Jahreshefte‘“, weiterzuführen, vor allem
aber auf dem Boden der  Heimat eine
immer regere und immer ergebnisreichere Forschungsund
 Ausgrabungstätigkeit zu entwickeln, die von dem Bestreben
 verständnisvollster Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamte
 und den Kulturreferaten aller. Bundesländer
 getragen war und die von Praschniker, obwohl
      Kunst und
ihrer Erforschung gehörte, doch mit gleicher Gewissenhaftigkeit
 und Hingebung betreut wurde. Was er, um nur
ein Beispiel herauszugreifen, so speziell für 
getan hat, ist von   in dem seinem Andenken
gewidmeten Heft 1/2 des Jahrganges 140 (1950) der „Carinthia‘“
 im einzelnen aufgezeigt und gewürdigt worden.
Ich selbst darf auf die einzig schöne Zusammenarbeit mit
ihm und  bei der Ausgrabung des Mausoleums von
 bei  hinweisen, das wir dank Praschnikers
durch sorgsamste Einzelforschung gewonnener Datierung
nunmehr mit großer Sicherheit dem erfolgreichen Söldnerführer
 des Artaxerxes  Mentor von  zuweisen
können. „Wir haben“, so konnte Praschniker den erwähnten
 Institutsbericht schließen, „einmal eine brennende
Fackel übernommen, wir haben sie, die fast schon, verglomm,
 wieder entfacht, wir wollen sie. einst brennend
unseren Nachfolgern übergeben. Ich kann Ihnen ver-
            
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