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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

04

Die Jahressitzung 1950,

Akroter er damals zu rekonstruieren unternahm. Auch
die Vorarbeiten zu einem Katalog der Rundskulpturen
des kleinen Akropolismuseums, die unter anderen zur
Wiedergewinnung der Proknegruppe des Alkamenes führten,
 gehen schon in diese Zeit zurück.
1910 nach  zurückgekehrt, wurde 
Assistent der archäologischen Lehrkanzel Reichs, schon
1912 aber Sekretär des  archäologischen
Institutes.
„Sooft es möglich war, kehrte ich allerdings nach dem
mir so lieb gewordenen  zurück. Bei einem meiner
dortigen Aufenthalte stand gerade die Nordostecke des
Parthenon eingerüstet und ich hatte So Gelegenheit, die
Metopen dieser Ecke aus nächster Nähe sehen und zeichnen
 zu können. Die dabei gewonnenen neuen Erkenntnisse
 ließen den Plan entstehen, einmal sämtliche noch
am Tempel befindliche Metopen zu untersuchen. Im
Herbst konnte ich diese Schwindelfreiheit erfordernde
Aufgabe auf 15 Meter hoher Leiter zunächst für die Ostund
 Nordseite durchführen. Es hat dann allerdings noch
viele Jahre gedauert, bis ich das Begonnene zu Ende
führen konnte.“
Im Sommer 1913 und im Frühjahr 1914 nahm 
 im Auftrage der  Akademie der Wissenschaften
 als archäologischer Berater Professor  
an zwei Grabungskampagnen in Sichem in  teil,
einem Unternehmen, an dem er auch noch später in den
Jahren 1926 und 1927 als Gast Stellins mitarbeitete, das
ihm aber wenig Freude machte und von dem. er sich
schließlich zurückzog, weil er sich mit  über die zu
befolgende Methode der Grabung nicht zu einigen vermochte.
 Hatte Praschniker noch kurz vor Beginn des
            
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