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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

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erlebnis richtunggebend. „Während unseres Aufenthaltes
in  wurde vor den Fenstern unserer Wohnung eine
altchristliche Basilika ausgegraben, was das höchste Interesse
 des Knaben erweckte.“ Da dieses Interesse durch den
Lateinlehrer am  Obergymnasium Dr. 
immer aufs neue belebt worden war, kam für Praschniker,
als er 1902 die   bezog, nur die klassische
 Altertumswissenschaft in Frage. Neben den Philologen
   F, Stolz und   waren in Innsbruck
 die Archäologen   und  
seine Hauptlehrer, in einem  Semester R. v. Kekule,
  U. v.  und  
schließlich in   v. Arnim und  
Nach Ablegung der Lehramtsprüfung und Erwerbung
der Doktorwürde in  im Jahre 1908 gewährte ihm
ein Staatsstipendium „zwei unvergeßliche Studienjahre im
klassischen Süden“. Sie führten ihn nach 
    und 
vor allem aber zweimal zu längerem Aufenthalt nach
 wo damals    und andere
einem begeisterten Kreis junger Archäologen nicht nur
die Denkmäler  interpretierten, sondern ihnen auf
vielen Gemeinschaftsreisen in den  nach 
und  durch Mittelgriechenland, die Inselwelt der
 und nach  Land, Volk und alle die großen
Ruinenstätten ganz  zu einer zweiten geistigen
 Heimat machten, In diesem für jeden, der es erleben
 durfte, unvergeßlichen  Milieu hat 
 seine erste Arbeit begonnen, und es war schicksalhaft
 für ihn, daß sie ihn gleich zu dem herrlichsten Bauwerk
 der Hellenen, dem Parthenon führte, dem dann ein
großer Teil seiner Lebensarbeit gelten sollte und dessen
            
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