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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

„84

Die Jahressitzung 1950,

Nationen unerschüttert feststand, jetzt fühlte der angesehene
 Gelehrte und geliebte Lehrer das immer stärker
werdende Bedürfnis einer über alle Einzelstudien sich erhebenden
 These, einer den Namen einer antikrechtlichen
Monographie geradezu beispielhaft verdienenden und
rechtfertigenden Arbeit. Auch mit dem strengen Maßstab
einer  thöse de doectorat gemessen, ragt das
in der       
 als 114. Heft  1911) erschienene Buch von
494 Seiten: „La     
weit über eine Doktorsschrift bester Art hinaus. Das Buch
nimmt noch heute, 40 Jahre nach seinem Erscheinen, einen
ersten Platz in jeder Papyrologischen, aber auch jeder
antikrechtlichen Bibliothek ein, behandelt es doch das Verhältnis
 von  Stadtstaatsauffassung
im Gebiete herrschenden mehrtausendjährig alten absolutistisch-monarchistischen
 Staatsdenkens, also auf einem
Teilgebiete der Staatsverwaltung das große Problem des
 in seiner Wirksamkeit in  Zeit.
Wie damals bei seinem Erscheinen das Buch eingehende
Würdigungen von sachkundiger Seite — es sei nur die
Rezensionsabhandlung von Collinet in der führenden Nouvelle
 Revue historique de    
 (1913) 259—263 genannt — erfahren hat, so
konnten nach einer Generation wieder die berufenen genannten
 Gelehrten im Fachorgan der Chronique d’Egypte
der ins Einzelnste gehenden Quellenexegese und großen
Gesamtkonzeption rühmend gedenken. Nicht genug aber
mit diesem „Dissertationsbuche“, legte  noch die
Publikation der    (1911) als Zweite,
jenes erste Werk ergänzende Arbeit vor: Bilder aus dem
Leben oder, richtiger gesagt, dem schon zum langsamen
            
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