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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

Berichte der Kommissionen und Institute. 273

Der Leiter des Sonnblickobservatoriums unternahm
im Berichtsjahr große Anstrengungen zur Sicherung des
Bestandes und der Weiterführung des regelmäßigen Beobachtungsdienstes.
 Der drohende und im August 1949
tatsächlich erfolgte Zusammenbruch des auf den Gipfel
führenden provisorischen. Seilaufzuges erforderte zunächst
Besprechungen zur Finanzierung des definitiven Ausbaus
der Seilbahn, an denen sich Vertreter verschiedener Bundesministerien
 und der Landesregierung  beteiligten
 und, als diese keinen sichtbaren Erfolg zeitigten,
eine dringende Eingabe an das  
 um eine Beihilfe zur Deckung der Brennmaterial-
 und Transportkosten für den kommenden Jahresbedarf,
 Das Ministerium bewilligte einen Betrag von
S 40.000.—, so daß der Betrieb des Observatoriums für
ein weiteres Jahr gesichert wurde.
Der Sonnblickverein entfaltete im Berichtsjahr eine
sehr rege Werbetätigkeit. Es wurden rund 7000 Werbeschriften
 in ganz  versandt, Werbeplakate gedruckt,
 in  und in den Fremdenverkehrszentren angeschlagen,
 durch das Staatsopernorchester (Volksoper)
ein Festkonzert zugunsten des   
 veranstaltet und unter Führung von
Lehrer J, E. Bend1 eine Aktion ins Leben gerufen mit
dem Ziel:  Schulkinder bauen die Sonnblick-Seilbahn.

Viele Einzelpersonen, staatliche und private Einrichtungen
 und Unternehmungen halfen nach besten Kräften,
So daß sich in diesem Jahr die Mitgliederzahl des Sonnblickvereins
 von 200 auf 950 erhöhte und aus den einlaufenden
 Spenden der Kassastand des Sonnblickvereins eine
erfreuliche Besserung erfuhr, der es jetzt ermöglicht,
 1950.

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