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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

Berichte der Kommissionen und Institute. 245

konnten nunmehr nach Möglichkeit soweit behoben werden,
 daß die endgültige Textgestaltung noch heuer begonnen
 werden darf. Dazu ist weiter folgendes zu bemerken:
 1, Die zum Verständnis und zur Emendation des
diffizilen Kapitels des I. Buches unerläßlich nötige
   konnte dank der großen
Hilfsbereitschaft Herrn  Meister in der echten
 Fassung nach  n. 1306 in photographischer Reproduktion
 in  eingesehen werden und hat überhaupt
 sehr ansehnliche neue Erkenntnisse ermöglicht.
2, Durch die Institutsarbeit des J. Dr.  ist die
wichtige Frage, was eigentlich zum Ideengut des von
Ebendorfer stark verwerteten (Euvre des  
 (gest. 1260) gehörte, allen Vorberichten zufolge gelöst
worden, so daß ein bisher unklares Kapitel der Ebendorfer-Analyse
 bereinigt erscheint. 3. Die im Rahmen der
Institutsübungen des gegenwärtigen Sommersemesters
veranstalteten Emendationsversuche haben bisher für drei
höchst problematische Stellen sehr plausible Deutungsvorschläge
 erbracht. Sehr rege und erfolgreich beteiligten
 sich dabei die Herren Dr.  Dr. 
Dr.  Dr.  Dr.  Dr.
 Dr.  und Dr.  4. Unablässige
 Bemühungen haben zur Entdeckung eines bisher
unbekannten Werkes Ebendorfers geführt, das zwar für
die   selbst ohne Belang, für die Biographie
des Autors aber recht wichtig ist; es handelt sich um eine
 Paraphrase des Traktates    
   die Ebendorfer auf Wunsch
der Herzogin  anfertigte: er tritt hier zum
ersten Male als  Aütor entgegen. ber die
mögliche Auswertung auf Seite der Germanisten wird
            
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