Vortrag.
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lich herausstellte, daß der Goldgehalt des Meerwassers
500mal geringer ist, als man anfänglich auf Grund der
ersten Bestimmungsversuche angenommen hatte, und
nur einige Hundertstel Milligramm statt ganze Milligramm
pro Kubikmeter beträgt. Diese Feststellung 1äßt
die etwa 30,000.000 t Gold, die im Meerwasser vorhanden
sind, als ungewinnbar erscheinen.
Fragen wir sonst nach dem Wert des Goldes! Außer
als Schmuck- und Münzmetall, auch in Form von Vergoldungen
verschiedenster Materialien, wird das Gold
in der Zahntechnik (22karatig), dann für die Herstellung
von physikalischen und chemischen Geräten und
für Blitzableitervergoldung verwendet. Feinst verteiltes
Gold benützt man zur Glasfärbung (Rubinglas), in der
Medizin und zum Tönen von Platten und Papieren in
der Photographie, Wir Naturwissenschaftler sind sehr
geneigt, ein Naturprodukt danach zu bewerten, was man
für Forschung und Praxis damit anfangen kann, unter
Berücksichtigung natürlich auch des Grades der Beschaffungsschwierigkeit.
Wie steht es in dieser Beziehung
nun mit dem Gold, dem nach einigen Platinmetallen und
einigen anderen sehr seltenen Metallen schon gewinnungstechnisch
weitaus kostspieligstem Metall? Das
chemisch sehr widerstandsfähige, aber im reinen Zustand
sehr weiche und gut bearbeitbare, daher für Sechmuckund
Kkunstgewerbliche Arbeiten sehr geeignete Metall
dient nur wenig praktischen Zwecken und ist auch da
vielfach nicht unentbehrlich; das ist die nüchterne Feststellung,
wenn wir uns auch sicherlich nicht dem ästhetischen
Genuß bei der Betrachtung von kunstvoll gearbeitetem
Goldschmuck oder Goldgeräten oder auch nur
von vergoldeten Objekten entziehen können und wollen.
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Unveräusserliches Pantum
a
C)asierre
m
A?
ei