Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

Vortrag.

992

Neuen Welt die Goldgewinnung erst allmählich bis zur
Mitte des 19. Jahrhunderts auf 50 jato, dann steigt sie
sprunghaft auf zunächst 200 jato und nach der Jahrhundertwende
 auf 600 jato: seit 1930 macht sich wieder ein
Starkes Ansteigen unter zunehmender Einschaltung Rußlands
 auf 1300 jato im Jahre 1941 bemerkbar. Mit anderen
 Worten, in diesem Jahre 1941 war die J ahresproduktion
 so hoch wie in der halben  oder im halben
Mittelalter. Sie entsprach der Bewertung nach rund
1% Milliarden  Das Schwergewicht der Produktion
 verlagerte sich in der Neuzeit auf 
 und  Die übrigen Produktionsgebiete
wurden daneben mehr oder weniger bedeutungslos, vor
allem die  Die neueste Entwicklung ist,
abgesehen von der Auffindung neuer Reviere, dadurch
bedingt, daß die Goldwaschtechnik neben der Bergbauund
  sich soweit entwickelt hat, daß heute
 mit einem Goldgehalt von 1,0 pro Tonne
und Berggolderze unter günstigen Bedingungen mit
einem Goldgehalt von 2g pro Tonne noch vorteilhaft
ausgenutzt werden können, im Durchschnitt beträgt der
Goldgehalt der ausgenutzten goldführenden Gesteine 5g.
Auch in  ist mit zunehmendem Vordringen in
die Tiefe der Goldgehalt der verarbeiteten Konglomerate
teilweise schon auf 4g pro Tonne gesunken, 4g Feingold
 entsprechen ungefähr dem Werte von 5  Für
diesen Betrag muß also eine Tonne Gestein, teilweise
unter sehr schwierigen und gesundheitsschädlichen Bedingungen,
 in Tiefen bis zu 3000 m gebrochen und an
Tag gefördert werden, das Erz muß zerpocht, amalgamiert,
 chloratisiert oder nunmehr überwiegend cyanidisiert
 werden, um zu dem Rohgold zu gelangen. Und
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.