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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

Vorirag.

217

ee:

dar, wo seit 1934 ein Kieserz mit 15g Gold und 60g Silber
pro Tonne gewonnen wird, Im Laufe einiger Jahre hat sich
hier die Goldproduktion auf 6 bis 7 jato gesteigert. 
 und  die Hauptträger der Goldgewinnung
des  Reiches, liefern seit langer Zeit keine nennenswerte
 Menge von Gold mehr, gegenwärtig sind ‚es
einige 100 kg pro Jahr. Dieses Gold wird als Nebenprodukt
bei der Kiesverwertung gewonnen.
Man halte diese Angaben fest und vergleiche sie mit
den folgenden, die zeigen, wie bedeutungslos die 
 Goldproduktion und überhaupt die Goldproduktion
der alten Kulturländer ist und jemals war im Vergleich
zu den Leistungen der Produktionsgebiete der späten
Neuzeit. Auch in den 1000 Jahren des Mittelalters betrug
nämlich die Goldgewinnung der gesamten Alten Welt
nicht mehr als 2000—3000 t, also jährlich durchschnittlich
wieder 2—3t,
Blicken wir nun in die  
Die alten Kulturvölker Mittel- und  hatten
 aus primitiven Wäschereien in der vorspanischen Zeit
beträchtliche Mengen von Gold gewonnen und dieses zu
Schmuck und kunstgewerblichen Arbeiten verwendet.
Diese Schätze fielen in die Hände der Eroberer und
brachten der einheimischen Bevölkerung den Untergang,
zumindest die Vernichtung ihrer Kultur ein. Die von den
Eingeborenen verwerteten armen  konnten von
den Eroberern nach weitgehender Ausrottung der Urbevölkerung
 gar nicht weiter ausgenutzt werden; die Goldgewinnung
 in den alten  Goldgebieten
wurde vielfach erst wieder im 19. Jahrhundert mit der
Verbesserung der technischen Methoden in Angriff genommen.
 Darüber hinaus wurden im 19. Jahrhundert auch
            
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