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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

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Die Jahressitzung 1950.

rohrs hatte die Verwertungsmöglichkeit für Staubgold
noch ganz wesentlich verbessert. Obwohl die Goldgewinnung
 in  stark zunahm, dürfte die Gesamtgewinnung
 der 1200 Jahre der Eisenzeit jene der Bronzezeit
nicht sehr stark überschritten haben. Dasselbe gilt für die
550 Jahre der  Kaiserzeit; die durchschnittliche
Jahresförderung betrug in dieser Zeit allerdings das Doppelte
 jener der Bronzezeit; sie überschritt aber nie die
Zehntonnengrenze. Das Hauptversorgungsgebiet des römischen
 Reiches war unter sehr gründlicher Ausnutzung
zeitweilig Hispanien, besonders  wo die 
(neben der Seifengoldgewinnung) die Berggoldgewinnung
nach einem besonders großzügigen, von  in seiner
Historia naturalis genau beschriebenen Verfahren durchführten;
 man rief im Tagbau durch Unterhöhlung künstliche
 Bergstürze großen Ausmaßes hervor, die zu einer
weitgehenden Zerkleinerung der abstürzenden goldführenden
 Gesteinsmassen führten. Für diese gefährlichen Arbeiten
 wurden nur Straf- und Kriegsgefangene verwendet.
Die Masse des zerkleinerten Gesteins wurde dann durch
Zulaß von Wasser aus riesigen, künstlich angelegten, höher
gelagerten, in der Regenzeit gespeisten Speicheranlagen
unter starkem Gefälle gewaschen. Mit anderen Worten, es
wurden auswaschbare Goldseifen künstlich hergestellt.
Das brachte den Vorteil, daß man beim Berggold auf
einen sehr geringen Grammgehalt pro Tonne herabgehen
konnte. Dieses sogenannte Arrugienverfahren ist nach den
 für Gold nicht mehr angewendet worden, findet
aber in etwas abgeänderter Form z. B. in privaten Kleinbetrieben
 bei der Gewinnung von Smaragden in 
 Verwendung. Nur in  ist man im vergangenen
 Jahrhundert bei der Berggoldgewinnung aus
            
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