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Full text : Almanach Jahrgang 100.1950

A219

Die Jahressitzung 1950.

Wert auf ein Zehntel. Meteoreisen mit seinen Stahlqualitäten
 wurde noch gegen Ende der Kupferzeit 1—5mal
So hoch gewertet wie Gold; die Erfahrung, daß man praktisch
 mit Stahl sehr viel mehr anfangen kann als mit
Gold, hatte man schon damals gemacht. Für 1g Gold
bekam man gegen Ende der Kupferzeit 1—2 q Getreide
oder 101 Öl oder 6kg Wolle, also unvergleichbar viel mehr
als heute, da man heute auf dem Weltmarkt für 1 g Rohgold
 nur mehr 12 kg Getreide erhält. Viel stärker als beim
Vieh zeigt sich also bei den pflanzlichen Produkten der
Rückgang in der realen Bewertung des Goldes.
Für die auf die Kupferzeit folgende Bronzezeit (2100
bis 1200) erweitert sich unser Einblick in die Kupfer- und
Goldgewinnung über einen großen Teil von  Dazu
gesellte sich das hohe Interesse an dem zweiten Metall der
Bronze, an dem sehr hoch bewerteten Zinn, das zu einer
sehr weitgehenden Erschließung der Zinngebiete Iberiens
und  sowie  und damit im Zusammenhang
 zu einer Ausdehnung der Goldgewinnung führte.
 erweiterte seine Goldgewinnung durch immer
tieferes Eindringen nach Süden hin in das Negerland; die
Goldverarbeitung erreichte eine sehr bedeutende künstlerische
 und kunstgewerbliche Höhe. In den Beginn der
 fällt sehr wahrscheinlich die erste Entdeckung
des Tauerngoldes durch von Osten vordringende Pfahlbauleute,
   in  auf dem 
in  in  und  machten sich
durch künstlerische Erzeugnisse, u. a. von Prunkwaffen,
bemerkbar; herein fällt auch die künstlerisch überaus
hochstehende Goldkultur des handels- und seetüchtigen
 und die verwandte von Mykene, in beiden Fällen
ohne eigene Goldbasis, In der älteren Bronzezeit tauchten
            
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