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Full text : Almanach Jahrgang 001.1851

IV. Preis - Aufgaben.
loni und Forbes völlig aufgeklärt, und man ist im
Stande, diese Fortpflanzung zum Gegenstande der Berechnung
 zu machen. Nicht so verhält es sich aber mit der
Fortpilanzung der geleiteten Wärme, Man hat zwar auch
diese der Rechnung zu unterwerfen versucht, und Fourier
 und  haben dieser Aufgabe die reichen
Schätze ihres mathematischen Genies zugewendet, allein
die Grundlagen dieser Rechnungen können nicht als vollkommen
 gerechtfertiget angesehen werden, und unsere
Kenntnisse über den inneren Verlauf bei dieser Art der
Wärmefortpflanzung haben dadurch nicht an Klarheit
gewonnen. Man setzie voraus, die Wärmemenge, welche
in einer bestimmten Zeit von einem materiellen Theilchen
 zum anderen übergeht, werde bestimmt durch eine
von der Natur dieser Theilchen abhängige Grösse, die
man innere Leitungsfähigkeit für die Wärme nennt, und
sei überdiess der Temperatur-Differenz der in Wechselwirkung
 befindlichen Theilchen proportionirt. Die Leitungsfähigkeit
 erscheint aber als eine ganz isolirt stehende,
mit keiner anderen Eigenschaft der Materie in Verbindung
 zu bringende Grösse, und die Proportionalität der
abgehenden Wärmemenge mit der Temperatur-Differenz
der benachbarten materiellen Theilchen kann, seit den
Versuchen von  und  nicht als der Wahrheit
 völlig gemäss angesehen werden.
Die grosse Aehnlichkeit, ja man könnte sagen Uebereinstimmung
 zwischen der Fortpflanzung des Lichtes und
der strahlenden Wärme deutet darauf hin, dass der innere
 Verlauf für beide Agentien auf derselben Basis
beruhe. Da man nun sowohl durch die qualitativen als
quantitativen Beziehungen der Lichtphänomene genöthiget
wird, das Licht als das Resultat von Schwingungen einer


            
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