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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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 ihre Möbelfabriks-Niederlage. Sehr interessant
und sehenswerth ist das Kabinet  Arbeiten des Hrn.
 (am Corso).
Für die Fremden bemerken wir noch, daß in  Kon⸗
sulate von Baden, Bayern, Belgien, Brafilien, Braͤunschweig,
Daͤnemark,   Hessen-Kassel, Hessen⸗Darm⸗
stadt, Mecklenburg-⸗Schwerin, Modena, Nassau, Niederlande,
 den päpstlichen Staaten, Parma, Peru, Portnugal,
Preußen, Rußland, Sachfen, Sardinien, Sicilien, Spanien,
Schweden, Schweiz, Toskana, Türkei, Vereinigten Staaten von
 und Würtemberg residiren. Ihre Adressen kön⸗
nen in jedem Hötel erfragt, werden.
Zu den größten Merkwürdigkeiten Triest's gehört ohne Zwei⸗
fel der große Bahnhof, eine riesenmäßige An!age, deren gänzliche
Vollendung freilich erst in einigen Jahren erfolgen wird, aber
selbst so, wie sie jetzt ist, ein Gegenstand ungetheilter Bewunderung
würdig erscheint.
Der Triester Stationsplatz mißt an Flächenraum an
80,000 Quadrat Klafter (oder 50 Joch). Sowohl nach dieser
Flaͤchenausdehnung, als vermöge seiner Gebäude, wird dieser
Stationsplatz nicht nur zu den großartigsten Anlagen, sowohl an
den  Bahnen, als in ganz Europa gerechnet wer⸗
den dürfen.
Der Triester Bahnhof liegt zwischen dem neuen Lazareth und
dem Malo Klutsch, im Gebiete des Freihafens, durfte die Mani⸗
pulation des freien Handls nicht verletzen und mußte geeignet an⸗
gelegt werden, die Bahnbeförderung, welche ihren Verkehr schon
in Triest und zwar außerhalb des freien Handelsverkehres auf⸗
nehmen muß, zu vermitteln. Hierdurch ward bedingt, daß der
Bahnhof aus zwei Abstufungen bestehen mußte, deren untere, in
fast gleicher Hoͤhe mit dem Stadtpflaster Triest's (924 Fuß über
der Meeresflaͤche), deren obere aber um mehr als 20 Fuß höher
(32 Fuß über dem Meeres spiegel) angelegt werden mußte. Diese
letztere bildet das eigentliche Terrain des Bahnhofes, wodurch der
Anforderungen der zollämtlichen Manipulation ungestört wie
bisher entsprochen, und der Bahnbeförderung genügt werden kann.
            
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