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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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am ersten Tage nach  wo noch Zeit übrig bleibt, die
Gegend zu besichtigen, den zweiten Tag nach Feist ritz, Be—
fichtigung der Werke u. s. w. Dritter Tag: Exkursiton an den
Wocheiner See und Ursprung der  dann nach Altham⸗
mer, wohin der Wagen indessen voraus ging. Vierter Tag:
zurück nach Veldes. Fünfter Tag: Weiterreise in beliebiger
Richtung. Der Fußreisende wird sich nach den gegebenen Di—
stanzen feine Ruhepunkte selbst einzutheilen wissen.
Will man mit diesem Ausfluge auch die Ersteigung des
Terglonu verbinden, so kann dies entweder von Veldes aus über
Goͤriach, durch das Kermathal oder aus der Wochein von
Feistritz, Mitterdorf oder Althammer (am besten
vom letzten Orte aus) geschehen. Die Ersteigung bietet hohen
Lohn, aber große Befschwerde und Gefahr. Ich selbst habe sie
nie unternommen, doch liegen die Schilderungen zuverlässiger
Maͤnner (v. Hermannsthal, v. Rosthorn, Hauptmann
Bosio u. s. w)) vor, welche über die Anstrengungen und Ge⸗
fahren dieser Besteigung keinen 8weifel übrig lassen. Wer aber
Kraft und Muth in sich fühlt, das Abenteuer zu bestehen, gehe
fühn an das Werk, denn diese Wanderung gehört zu den inte—
reffantesten in den gesammten  Gebirgen, und die
Fernsicht vom Gipfel des Terglou zu den imposantesten unfres
Erdtheiles. — Sie reicht im Süden bis an den Spiegel des
adriatischen Meeres und im Norden bis an das Gletschersystem
in der Tauernkette. Der Gipfel des Terglou, die höchste Spitze
der Julischen Alpen, erhebt sich 12890 (77349 über den Spie⸗
gel des Wocheiner Sees, da dieser bereits 3170(19029 über dem
Meere liegt, so hat die Zinne des Terglou 16060 (9636) See⸗
höhe. — Alle Nachweisungen, deren man bedarf, wird man so⸗
wohl in Feistritz, als in Althammer und Mitterdorf erhalten,
wo man auch die besten und verlässigsten Führer bekommen wird.
Wie in der Schweiz, so ist auch hier in mehreren Familien das
Führertalent gleichsam erblich geblieben, wie z. B. in der Fa⸗—
milie Kosz in Jereka. Matthäus Kosz begleitete schon den
wackern Hacquet, den Saufsüre des Terglou, auf der ersten Er⸗
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