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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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für Eßwaaren, Mäntel u. s. w. in  zu dingen, denn
der mehrstündige Marsch nach dem Ursprunge der  und
zurück macht starken Appetit und man kommit an dem Wasser⸗
falle erhitzt vom Steigen an, wo der Mantel bei dem eisigen
Hauch des Wassersturzes sehr nöthig und nützlich wird. Auch
trifft man, wie gesagt, längs dem ganzen See keine Spur von
Monschenwohnungen. Es ist eine erhabene, majöstätische Al—
peneinöde, welcher wir uns nahen. Ain w stlichen Ufer an—
gelangt, wo die Savitza, aus einer Kalksgebiresschlucht vor—
strömend, sich in den See ergießt, weichen sie durchströmt, und
bei St. Johann am östlichen Ufer wieder aus demselben her—
vorbricht, wenden wir uns zuerst nach der Alpenmatte Ukan—
za, wo mehrere Sennhütten stehen. Die Steigung des Weges
ist anfanas unbedeutend, wird aber, sobald man zwischen die
Felsen und waldigen Schluchten mit riesigen Buchen gelangt,
sehr mühevoll und steil. Auf dem ganzen Wege vernehmen
wir stärker und stärker schon das Donnern des Kataraktes. So
erreichen wir endlich den Schluß der Schlucht, wo ein Holz-—
treppensteig bergan führt auf die dem Wasserfalle gegeuüber
sich erhebende Felspartie. Am Auslaufe dieses Treppenweges
stehen wir am Ziele unserer Wanderung, der Keippenwiege
der Save. Vom See hier herauf wandern wir wohl /
Stunde. Unserm Standpunkte an dem Marmordenkmale, wel⸗
ches Baron Sigismund von Zois zur Erinnerung an den Be⸗
fuch Sr. kais. Hoheit des Herrn Erzherzoas Johann im Jahre
1807 hier errichten ließ, geaenüber, ragt die Feiswand Sohmn—
hastenza, ein rissiges Kalkgebilde, in die Luft. Aus dieser
Wand bricht die Savitza hervor und bildet, etwa 259 abstür—
zend in ein höchst malerisches Becken, einen prach vollen Was⸗
serfall. Hoch oben am Terglou liegt ein ungeheurer Felsen—
kessel mit mehreren kleinen Seen, welche unterirdisch abfließen
und ihr Gewässer hier wieder zu Tage brechen lassen. — Die—
ser Felsenkessel, nur mit Gefahr ersteigbar (und nur auf weiten
Umwegen) ist bei den Jägern und Sennern unter dem Namen
sa Sessersam (hinter den Seen) und sa Ulah (hinter den
            
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