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Full text : Der Tourist auf der Südbahn von Wien bis Triest

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bach und  liegt, nach  in 2 Stunden
gemacht. Auf dem Umweg über Bischoflak wird man 31/.
Stunden wandern; doch ist der Weg sehr anmuthig, und der
Freund der Industrie findet auch in dem Orte 
einen hier sehr lebhaft betriebenen Zweig derselben in Flor,
nämlich die Siebmacherei, welche für  große Wichtig—
keit errungen. Die Erzeugung von Roßhaar-Siebböden ward
schon vor laͤnger als einem halben Jahrhundert in  be—
trieben. Den Herren von  Dembscher, 
 und  gebührt das Verdienst, diesen
Industriezweig belebt zu haben. Jetzt theilt sich der blühende
Betrieb desselben unter die   
Herren     und  
In  ist der Hauptsitz der Erzeugung. Der Ort zählt
136 Häuser und eirca 1000 Einwohner, von denen 105 Fa—
milien, mit 739 arbeitenden Individuen, mit diesem Fabrikat
sich beschäftigen. In anderen benachbarten Dörfern, Ober—⸗
Feichtina, Margarethenberg, Gorenja-Sava u. s. w., beschäf—
tigen sich auch mehrere Familien damit, so daß die genannten
4 Fabrikanten im Ganzen gegen 200 Familien, mit gegen
1500 Individuen, gegen 500 Webestühle in Thätigkeit er—
halten. Das Erzeugungsquantum hat bereits so zugenommen,
daß es im Werthe weit über 100,000 fl. steigt, mit lebhaf—
tem Absatz nach   Spanien, Holland, Bel⸗
gien,  und die türkischen Provinzen.
Wir haben indessen auf dem geraden Wege auch Krain—
 (Lrajna) erreicht. (Von Laibach hierher 5 Stunden. Die
Post rechnet 124 Post. Zu Wagen 2uA Stunde.) Die Stadt
liegt sehr malerisch an dem Zusammenfluß der Save und
der Kanker, welche beide alpengeborne Gewässer, die erste
westlich, aus ihrer Wiege an den Riesenwänden der Kar a—
vanken, die andern östlich, aus den Hochthälern in der
Umgebung von Grintonz einher strömen. Die Stadt selbst
liegt auf einem Brecciafelsengrund und erscheint in dieser
Lage um so höher, da die Ströme, namentlich die Kanker,
            
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